A46 in Richtung Düsseldorf: Schwerer Unfall auf der Fleher Brücke

In Richtung Düsseldorf: Lange Staus nach schwerem Unfall auf Fleher Brücke

Auf der Fleher Brücke hat es am Mittwochmorgen einen schweren Unfall gegeben. Ein Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte erst gegen eine Leitplanke und dann in den Baustellenbereich. Er hatte einen Herz-Kreislauf-Stillstand hinter dem Steuer.

Eine anwesende Ärztin leitete unverzüglich erste Reanimationsmaßnahmen ein. Die Einsatzkräfte eines Löschfahrzeugs der Feuerwehr unterstützen die Ärztin und besorgten weiteres medizinisches Gerät. Nur kurze Zeit später wurde der Patient an den Rettungsdienst übergeben. Ein ebenfalls alarmierter Rettungshubschrauber wurde nicht benötigt und konnte den Anflug abbrechen.

Der Patient wurde in das Universitätsklinikum Düsseldorf transportiert und ist nach den letzten Erkenntnissen außer Lebensgefahr. Der Fahrer ist laut Polizei 65 Jahre alt und kommt aus Neuss. Derzeit sei er nicht ansprechbar, so der Polizeisprecher. Nach den bisherigen Ermittlungen war der Mann aus Neuss mit seinem Pkw auf der Fleher Brücke unterwegs, als er aus zunächst unklarer Ursache in der Baustelle die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und rechts mit der Betonleitwand kollidierte. Anschließend geriet er nach links, überfuhr mehrere Absperrbaken und berührte weitere Fahrzeuge.

Ein Pkw und der Wagen des Unfallfahrers mussten vom Abschleppdienst geborgen werden. In der Baustelle auf der Fleher Brücke waren umfangreiche Aufräumarbeiten erforderlich, sodass die Fahrbahn in Richtung Wuppertal bis 13 Uhr komplett gesperrt werden musste, anschließend wurde ein Fahrstreifen freigegeben.

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Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr am Autobahndreieck Neuss Süd (A46 / A57) auf die A57 in Richtung Krefeld / Neuss abgeleitet. In dem dadurch entstandenen Stau auf der A 57 kam es am späten Vormittag bei Neuss-Süd zu einem Unfall am Stauende.

Ein Sattelzug aus Neuss berührte einen stehenden Lkw, geriet nach rechts, durchbrach die Leitplanke und kam auf der Seite zum Liegen. Zwei Fahrstreifen mussten zeitweise gesperrt werden. Dadurch entstand ein sechs Kilometer langer Stau. Der verletzte Fahrer wurde von der Feuerwehr befreit. Die Bergung des Lkw war für die Abendstunden geplant.

(csr)