A44 in Düsseldorf 26-Jähriger nach Unfall gestorben - Polizei sucht flüchtigen Fahrer

Update | Düsseldorf · Zu einem schweren Unfall ist es am Sonntagabend auf der A44 in Düsseldorf gekommen. Ein 26-Jähriger ist dabei gestorben. Der Unfallfahrer hatte angehalten und fuhr dann weiter. Die Polizei sucht mit Hochdruck nach ihm und bittet Zeugen, sich zu melden.

Die Unfallstelle auf der A44 bei Düsseldorf.

Die Unfallstelle auf der A44 bei Düsseldorf.

Foto: Polizei Düsseldorf

Ein 26 Jahre alter Mann ist am Sonntagabend bei einem Unfall auf der A 44 so schwer verletzt worden, dass er jetzt gestorben ist. Die Düsseldorfer Polizei hat eine Ermittlungskommission („EK Rover") gegründet und ermittelt auf Hochtouren. Die Beamten wenden sich nun mit Details zum flüchtigen Fahrzeug an die Öffentlichkeit und bitten um Mithilfe. Die Suche wurde unter anderem auch auf die Niederlande ausgeweitet.

Das Unfallopfer ist Ukrainer. Der Mann hatte am Sonntag gegen 18.30 Uhr auf der A 44 eine Panne. Er fuhr in Höhe der Düsseldorfer Messe rechts ran, weil einer der Reifen seines Autos geplatzt war. Als er auf der Standspur angehalten hatte, stieg er aus und wurde von einem nachfolgenden Auto erfasst und zu Boden geschleudert. In der Nacht zum Dienstag erlag er seinen schweren Verletzungen.

Der Unfallfahrer soll rund 300 Meter weiter sein Fahrzeug angehalten haben und ausgestiegen sein. Er soll den Schaden an seinem Wagen begutachtet haben, dann aber wieder eingestiegen und davon gefahren sein. Der Tote stammt aus Kalkar. Seine beiden Begleiter kamen ebenfalls in ein Krankenhaus und wurden durch Seelsorger betreut.

Bei dem unfallbeteiligten Pkw handelt es sich um einen Range Rover Sport SVR in der Farbe Anthrazit. Das Fahrzeug muss an der rechtsseitigen Front beschädigt sein. Wer Angaben zu dem Pkw und/oder Fahrer machen kann, wendet sich bitte an die "EK Rover" unter Telefon 0211-8700.

(ujr)
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