Wahlkampf: Bildungsministerin über Chancen dualer Ausbildung

Wahlkampf : Bildungsministerin über Chancen dualer Ausbildung

Wer war zu Besuch? Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka (CDU) Was war der Anlass? CDU-Bundestagsabegeordnete Sylvia Pantel hatte die Ministerin ins Benrather Rathaus eingeladen. Dort sprach sie zum Thema "Die Chancen der dualen Ausbildung". Eingeladen waren Mitglieder der CDU und Düsseldorfer Bildungseinrichtungen -- anwesend waren vor allem viele Lehrer.

Wer war zu Besuch? Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka (CDU) Was war der Anlass? CDU-Bundestagsabegeordnete Sylvia Pantel hatte die Ministerin ins Benrather Rathaus eingeladen. Dort sprach sie zum Thema "Die Chancen der dualen Ausbildung". Eingeladen waren Mitglieder der CDU und Düsseldorfer Bildungseinrichtungen -- anwesend waren vor allem viele Lehrer.

Wichtigste politische Forderung Die duale Ausbildung in Deutschlands ist nach Angaben von Wanka Vorbild für zahlreiche Länder. Es müsse nicht nur Akademiker geben. Deshalb soll die duale Ausbildung stärker gefördert werden. Und dafür gebe es mehrere Ansätze. Zum Beispiel müssten die Kleinstbetriebe, von denen nur zwölf Prozent ausbilden, stärker gefördert werden. Die Mobilität sei wichtig, und da müsse nach Ansicht von Wanka künftig mehr geboten werden, auch an Wohnungen für Auszubildende. Ein weiterer Punkt: schon frühzeitig mit der Beratung beginnen, und zwar individuell, denn noch immer gebe es von vielen Berufen falsche Vorstellungen. Damit sollte schon in der siebten oder achten Klasse begonnen werden. Die Schüler sollten die Möglichkeit haben, in drei bis fünf Berufe hineinzuschnuppern. Im Bund sind 1,2 Milliaden Euro bereitgestellt, um 100.000 junge Leute mit Beratung und Erprobung zu erreichen, erklärte Wanka. Wichtigster Satz über Düsseldorf Johann Wanka möchte mit der Düsseldorfer Landesregierung wieder stärker an einem Strang ziehen. wa.

(RP)
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