1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf

Düsseldorf: Bessere Kommunikation zwischen den Kirchen

Düsseldorf : Bessere Kommunikation zwischen den Kirchen

Drei Jahre lang hat sie alle Gesprächsfäden in der Hand gehalten: Margaret Hallay war seit 2012 Kommunikationsmanagerin der katholischen Pfarrei St. Margareta im Düsseldorfer Osten. Die Stelle eines Kommunikationsmanagers ist eine Neuheit innerhalb des Erzbistums Köln.

Nun läuft das auf drei Jahre befristete Pilotprojekt planungsgemäß aus. Die Kosten für die Teilzeitstelle von Margaret Hallay haben sich das Erzbistum Köln und die Bürgerstiftung Gerricus je zur Hälfte geteilt.

Hallay wurde jetzt von Pfarrer Karl-Heinz Sülzenfuß, dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Martin Sieffert und Barbara Krug, der Vorstandsvorsitzenden der Bürgerstiftung Gerricus, verabschiedet. Gestern endete ihr Vertrag. Sülzenfuß dankte Hallay für ihren "Einsatz und die Bereitschaft, trotz einer Teilzeitstelle auch spät abends und an Wochenenden für die Gemeinde tätig zu sein". Er betonte, wie sehr es ihr gelungen sei, ihn von Verwaltungsarbeit zu entlasten. Schließlich habe Margaret Hallay nicht nur große Projekte wie das Ehrenamtlerfest oder die Präventionsschulungen eigenverantwortlich durchgeführt. Durch ihre unermüdliche Netzwerkarbeit habe die Sozialpädagogin auch für eine bessere Kommunikation innerhalb der verschiedenen Gemeindegremien gesorgt.

Pfarrer Sülzenfuß wies zudem darauf hin, dass es immer Hallays Ziel gewesen sei, sich selbst überflüssig zu machen, indem sie die Gemeinde lehre, auch ohne sie gut zu kommunizieren. Die Idee zu dieser in kirchlichen Kreisen neuartigen Stelle hatten vor gut drei Jahren Mitglieder des Pfarrgemeinderats St. Margareta und der Bürgerstiftung Gerricus. Als Hallay die Stelle übernahm, waren die sieben Kirchtürme im Osten gerade frisch zur Gemeinde St. Margareta fusioniert. Die Bürgerstiftung Gerricus wollte durch die Teilfinanzierung der Stelle vor allem dafür sorgen, dass sich die Seelsorger mehr um ihre seelsorgerische Aufgabe kümmern konnten. "Das ist uns dank der professionellen Arbeit von Frau Hallay auch sehr gut gelungen", erklärte Barbara Krug.

(arc)