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Gut gemacht Alte Straßenschilder und Musik helfen Flüchtlingen

Düsseldorf · Eine Auktion und ein Konzert erbrachten Gelder für die Flüchtlingshilfe. Großzügig zeigten sich die Düsseldorfer auch beim Hilfswerk Brot für die Welt.

 Die alten Holzstraßenschilder aus Angermund wurden für einen guten Zweck versteigert.

Die alten Holzstraßenschilder aus Angermund wurden für einen guten Zweck versteigert.

Foto: Gisela Wiemer

Spenden-Auktion Viel zu schade, um sie wegzuwerfen, fand der Angermunder Verein Handwerk und Handel die alten Straßenschilder aus Holz, die auf Grund von Schäden von der Stadt aussortiert worden waren. „Wir haben diese gesammelt und nun für den guten Zweck versteigert“, sagt die Vereinsvorsitzende Andrea Lindenlaub. Sie selber hatte das Glück, ein Schild von der Angermunder Straße zu ergattern. Durchgeführt wurde die Aktion beim Bürger-Picknick des Angermunder Kulturkreises im Garten des Bürgerhauses. Insgesamt 1300 Euro kamen bei der Versteigerung und dem Kuchenverkauf des Kulturkreises zusammen, die hälftig an zwei Angermunder Hilfsorganisationen für Flüchtlinge aus der Ukraine gespendet wurden.

Benefizkonzert Auch das Ensemble Musica Variata – das sind Johannes Kohlhaus (Querflöte) und Jacob Spelmans (Klavier und Orgel) – hat sich für die Angermunder Ukraine-Hilfe engagiert und ein Konzert gestaltet. Zu Gast im Pfarrsaal von St. Agnes war auch der Bariton Ralph Lehmkühler. Die Zuschauer zeigten sich begeisterten von der Darbietung der Werke unter anderem von Mozart, Schubert, Schumann, Chopin und Mussorgskij. Sie spendeten insgesamt 1316 Euro

Spendensammlung Eine erfreuliche Bilanz konnte nun das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ ziehen. Durch Düsseldorfer Einrichtungen, Privatpersonen und Kollekten kamen im Jahr 2021 rund 418.000 Euro Spenden zusammen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 26.000 Euro. Das ist besonders beachtenswert, weil pandemiebedingt weniger Menschen in die Gottesdienste kamen und eigentlich ein Rückgang bei den Kollekteneinnahmen erwartet worden war. „An dem erfreulichen Gesamtergebnis ist zu erkennen, dass wir, auch wenn wir uns selbst in der Krise befinden, auch noch an andere denken“, sagt Pfarrerin Heike Schneidereit-Mauth, Stellvertreterin des Düsseldorfer Superintendenten.

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