Jobs gefährdet: Begleitservice der Rheinbahn streikt

Jobs gefährdet : Begleitservice der Rheinbahn streikt

Vor dem Hauptbahnhof demonstrieren Donnerstagmorgen etwa 70 Menschen für den Erhalt ihrer Jobs. Die Demonstranten arbeiten für den Begleitservice der Rheinbahn. Ab dem ersten Januar sollen ihre Arbeitsplätze in Ein-Euro-Jobs umgewandelt werden.

Die Früh- und Mittelschicht des Begleitservices der Rheinbahn hat Donnerstag ihre Arbeit niedergelegt. Die Mitarbeiter des Dienstes streiken für ihre Jobs. Derzeit sind rund 120 Mitarbeiter über die Zukunftswerkstatt Düsseldorf für den Begleitservice tätig. Die versicherungspflichtigen Jobs bezahlt die Arge. Ab dem 1. Januar sollen diese Arbeitsverträge durch Ein-Euro-Jobs ersetzt werden. Das haben die Mitarbeiter Mittwoch auf einer Betriebsversammlung von Rheinbahn und Arge erfahren.

Der Begleitservice hilft älteren und kranken Menschen. Er holt sie zu Hause ab, begleitet sie in Straßenbahnen, der U-Bahn und im Bus beim Ein- und Aussteigen und unterstützt sie am Ticketautomaten. Der kostenlose Service muss einen Tag vorher angefragt werden. "Im Schnitt haben wir 600 bis 700 Aufträge im Monat", sagt Frank Lippert, der die Aufträge annimmt und koordiniert. "Es ist das größte Projekt dieser Art in Deutschland."

(efie)
Mehr von RP ONLINE