Beer Pong in Düsseldorf: Trinkspiel auf Wettkampfniveau im O'Reilly's

Beer-Pong-Turnier in Düsseldorf : Ein Trinkspiel auf Wettkampfniveau

Das aus den USA stammende Trinkspiel Beer Pong ist ein Renner bei Studentenpartys. Jede Woche findet in der Altstadt sogar ein Turnier statt. Dabei gehe es aber nicht ums Saufen, sagen die Organisatoren, sondern um den Spaß am Wettkampf.

Ein junger Mann wirft einen Tischtennisball auf einen Plastikbecher. Der Ball prallt erst auf die Kante des Gefäßes, fällt aber letztendlich doch in den Becher. Der glückliche Werfer jubelt, als hätte er gerade einen Grand-Slam-Sieg errungen. Stattdessen steht er dich gedrängt an einer Art Tapeziertisch in dem Irish Pub O’Reilly’s in der Altstadt, wo er an einem Beer-Pong-Turnier teilnimmt. Doch wenn die Einstellung stimmt, lässt sich aus allem ein Event machen. Selbst aus einem Trinkspiel.

Beer Pong wurde in den 1950er Jahren in den USA von Studenten erfunden. Der Spielaufbau ist relativ simpel. Zwei Teams bestehend aus je zwei Spielern stehen an den gegenüberliegenden Enden eines langen Tisches. Dort sind jeweils sechs Becher aufgestellt, jeder davon ist gefüllt mit Bier. Nun wird abwechselnd mit einem Tischtennisball auf die Becher geworfen. Ist einer getroffen, muss das Bier ausgetrunken werden und der Becher kommt vom Spielfeld. Sind alle Becher einer Mannschaft getroffen, ist das Spiel vorbei.

Mittlerweile hat sich Beer Pong nicht nur als Partyspiel etabliert, sondern wird jeden Donnerstagabend ab 21 Uhr als Turnier im O’Reilly’s Pub ausgetragen. Sieben Euro kostet die Teilnahme pro Person, das Bier inklusive. Jedoch wird davon nur relativ wenig in die Becher ausgeschenkt. „Es soll hier nicht ums Saufen gehen, wer nicht möchte, muss auch gar nichts trinken“, sagt Organisator Axel Jedamzik. Gespielt wird im K.O.-Modus, bis zu 80 Teams nehmen jede Woche teil. „Trotz des Wettkampfs soll aber der Spaß im Vordergrund stehen“, sagt Jedamzik. Deshalb nehme man das Spiel auch nicht zu ernst und halte die Atmosphäre locker. Obwohl einige Teilnehmer regelmäßig zu Hause trainieren, um sich auf das Turnier vorzubereiten. Wettkampf bleibt Wettkampf. Egal, um was es geht.

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