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"Tatjana ist eine berechnende Frau": Becker lässt kein gutes Haar an Gsell

"Tatjana ist eine berechnende Frau" : Becker lässt kein gutes Haar an Gsell

Düsseldorf (ddp/dto). Die Millionärswitwe Tatjana Gsell (32) bekommt von ihrem Ex-Freund, dem Autohändler Helmut Becker (61), kein gutes Zeugnis ausgestellt. "Tatjana ist eine berechnende Frau, die durch Unwahrheiten ihr Ziel erreicht. Sie will um jeden Preis berühmt werden und benutzt die Menschen", sagte Becker der "Bild".

Zudem habe Gsell an Magersucht gelitten, beklagte sich Becker. Die junge Witwe räumte die Essstörungen ein. "Ich war magersüchtig. Die schlimmste Zeit dauerte zwei Jahre. Ich hoffe, dass ich das nie mehr erleben muss", sagte sie der Zeitung. Die Behauptung Beckers allerdings, sie habe nach einem Unfall eine Fehlgeburt erlitten, streitet sie ab. "Nein, das stimmt so alles nicht. Das muss ich ganz klar abstreiten."

Die Nürnberger Staatsanwaltschaft hat vergangene Woche im Fall Gsell die Ermittlungen gegen Becker eingestellt. Es sei kein zur Anklageerhebung ausreichender Tatverdacht gegeben, hieß es. Becker war verdächtigt worden, gemeinsam mit Tatjana Gsell in den Überfall auf den Nürnberger Schönheitschirurgen Franz Gsell Anfang vergangenen Jahres verwickelt zu sein.