Kö-Bogen: Kö-Bogen-Pflaster wird am Schadowplatz getestet

Kö-Bogen : Kö-Bogen-Pflaster wird am Schadowplatz getestet

Auf dem Schadowplatz entsteht seit Donnerstag eine Testfläche, auf der das zukünftige Pflaster des Kö-Bogens einem Stresstest unterzogen werden soll. Auf der Fläche nahe des Info-Pavillions zur Kö-Bogen-Baustelle werden sieben verschiedene Steinarten verlegt.

In den nächsten Wochen soll sich zeigen, welcher Stein die besten Eigenschaften für den Alltagsgebrauch rund um den Kö-Bogen aufweist. "Der Platz wird vielfältig genutzt. Besonders strapaziert werden die sieben verschiedenen Pflasterarten durch den Weihnachtsmarkt im Winter", so Stadtsprecher Manfred Blasczyk.

In der "repräsentative Freiraumausstellung" soll den Bürgern auch die für den Kö-Bogen entwickelte Stadtmöblierung wie Bänke, Leuchten und Abfalleimer präsentiert werden. Blasczyk kündigte an, dass die Ausstellung auf der Musterfläche mit Informationen rund um die verwendeten Materialien ergänzt werden soll.

Bevor die Testfläche auf dem Schadowplatz verlegt wurde, befand sich an dieser Stelle ein Schacht zur Wehrhahnlinie. Schon im Juli hatten die Beigeordneten Stephan Keller (Verkehr), Gregor Bonin (Stadtplanung), die Leiterin des Amts für Verkehrsmanagement, Andrea Blome, sowie Mitglieder verschiedener Parteien, auf einem Areal an der Kesselstraße im Hafen 20 verschiedenen Steinplatten-Arten begutachtet, die für den Einsatz vor den Libeskind-Bauten im Frage kamen.

Damals hatten sich die Mitglieder der Kleinen Kommission Kö-Bogen für einen beigefarbenen Betonstein entschieden. Sieben verschiedene Arten dieses Materials werden nun auf dem Schadowplatz verlegt und in den nächsten Monaten dem Stresstest unterzogen. Der Betonstein kostet etwa 50 Euro pro Quadratmeter.