Mehrfamilienhäuser in Düsseldorf-Rath: In Rath entstehen 98 Wohnungen

Mehrfamilienhäuser in Düsseldorf-Rath : In Rath entstehen 98 Wohnungen

An der Rüdigerstraße baut ein ostdeutsches Unternehmen Mehrfamilienhäuser. Die entstehenden Mietwohnungen sind zwischen 54 und 121 Quadratmeter groß. Jetzt werden die Immobilien an einen Fonds verkauft. Fertigstellung und Übergabe sind für den Herbst 2013 vorgesehen.

Knapp 8500 Quadratmeter neuer Wohnraum entstehen zurzeit an der Rüdigerstraße in Rath. Auf drei Gebäuden verteilt sollen später 98 Wohnungen vermietet werden. Die Häuser werden jeweils mindestens vier Stockwerke haben und stehen auf einer Grundfläche von 7300 Quadratmetern.

Nach Angaben des Bauträgers, der Firma NCC aus Fürstenwalde in Brandenburg, entstehen insgesamt 98 Wohnungen. Mehrheitlich haben sie zwei oder drei Zimmer. Alle Wohneinheiten verfügen über einen Balkon oder im Parterre entsprechend eine Terrasse. Auf dem Areal stand früher ein Bürogebäude. In Düsseldorf gibt es mit 12,5 Prozent einen relativ hohen Leerstand bei den Büroflächen. Daher hatte sich der Investor entschlossen, die alten Büros abzureißen und neue Wohngebäude zu errichten.

Die ersten Arbeiten zur Vorbereitung des Baus wurden bereits getroffen. Am 1. August sollen die Bauarbeiten offiziell beginnen. "Alle Wohneinheiten werden sich im mittleren Preisniveau bewegen", sagte NCC-Projektleiter Dieter Korschill im RP-Gespräch. Wie hoch die Mieten am Ende liegen werden, könne er heute noch nicht mit Sicherheit sagen.

"Es wird keinen sozialen Wohnungsbau geben. Es handelt sich aber auch nicht um Luxuswohnungen", sagte Korschill weiter. Der größte Teil der Wohnungen sei barrierefrei, die meisten verfügen über einen Zugang per Aufzug. Mit der Vermarktung soll nach Fertigstellung des Rohbaus im März kommenden Jahres begonnen werden, so Korschill. Fertigstellung und Übergabe des Neubaus ist für das dritte Quaral 2013 vorgesehen. "Als Teil von Düsseldorf ist Rath für Investoren im Wohnimmobiliensegment ein zukunftsträchtiger Markt", sagt Nils Olov Boback, Geschäftsführer von NCC in Deutschland.

Nicht nur der Zuzug in die Rheinmetropole halte an, auch die Zahl der Einpersonenhaushalte nehme kontinuierlich zu. Die aktuelle Neubautätigkeit in Düsseldorf decke den jährlich um bis zu 2000 Haushalte wachsenden Mehrbedarf bei weitem nicht.

Die Folge: Bezahlbarer Wohnraum werde in der gesamten Stadt zusehends knapper. "Unser Bauvorhaben an der Rüdigerstraße kommt da genau zur rechten Zeit", so Boback. Gestern hatte NCC mitgeteilt, dass der Gebäudekomplex von dem Wohnimmobilien-Spezialfonds KGAL/HI Wohnen Core 2, einem Gemeinschaftsfonds der Hanseatische Investment-GmbH und KGAL GmbH & Co KG, erworben wurde. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

(ila)