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Bauarbeiten: Flüsterasphalt rund ums Heerdter Dreieck

Bauarbeiten : Flüsterasphalt rund ums Heerdter Dreieck

Ein zusätzlicher Lärmschutzwall mit Bäumen und Büschen am Heerdter Dreieck vermindert nicht den Krach durch den Autoverkehr rund um den Verkehrsknotenpunkt. Das teilte die Verwaltung dem Ausschuss für Umweltschutz mit.

Die Anwohner der Schanzenstraße und des Alberichweg befürchten, dass durch den Bau des Parkhauses für die Vodafone-Zentrale der Verkehr auf den neuen Zufahrtsstraßen zunimmt. Sie hatten deshalb am Alberichweg einen neuen Schutzwall gefordert. Der bringe jedoch keine spürbaren Entlastungen, hat die Verwaltung in Modellrechnungen jetzt festgestellt. Denn der Verkehrslärm komme aus verschiedenen Richtungen von mehreren Straßenabschnitten. Außerdem breite sich der Lärm von der Autohochstraße weiträumig aus und könne kaum durch einen Wall gebremst werden.

Mit zwei Maßnahmen soll den Anwohnern aber geholfen werden. Alle Fahrbahnen rund um das Heerdter Dreieck, die im Zuge des Umbaus neu verlegt werden und die keine Brücken sind, bekommen den so genannten Flüsterasphalt, teilte die Verwaltung in einem Bericht den Politikern mit. Auch soll geprüft werden, ob der Belag der Brüsseler Straße Stück für Stück gegen den Flüsterasphalt ausgetauscht werden kann. Die Kosten muss die Stadt tragen.

Zudem gibt die Stadt den Bewohnern der betroffenen Viertel Zuschüsse für den Einbau von Schallschutzfenstern. Das soll nach den Bedingungen für die bestehenden Förderprogramme für Schallschutzfenster der Stadt geschehen.

(RP)