Schadowplatz: Erste Test-Laterne für Kö-Bogen

Schadowplatz : Erste Test-Laterne für Kö-Bogen

Der Schadowplatz wird in diesen Wochen zum Testgebiet für die Oberflächengestaltung beim Kö-Bogen. Inzwischen sind fast alle sieben Pflaster-Arten verlegt. Mittendrin steht nun eine einsame Laterne: modern designt, ein dunkler Stab ohne Schirm oder Schnörkel mit der Lichtquelle als Spitze. Sie ist so dezent, dass sie erst auf den zweiten Blick auffällt.

Es wird aber nicht die einzige Laterne auf dem Test-Areal bleiben. "Wir werden mindestens drei Varianten aufstellen", sagt Planungsdezernent Gregor Bonin im Gespräch mit der Rheinischen Post. In den nächsten Tagen und Wochen sollen außerdem verschiedene Modelle für Bänke und Abfallbehälter folgen. Das Ziel für beide Bauabschnitte des Großprojekts: "Es soll möglichst alles aus einem Guss sein", sagt Bonin.

Die Vorgabe für die Bänke ist, dass sie auf die steinerne Freitreppe, die an der Hofgartenkante vor den beiden Libeskind-Gebäuden entsteht, passen müssen. Die Basis dafür bildet laut Bonin ein Betonsockel mit einer Sitzfläche aus Holz. "Daraus wird ein bestimmter Typus abgeleitet." Die Abfallbehälter sollten möglichst zu dem Design der Bänke und Leuchten passen. "Und natürlich müssen sie den Anforderungen der Awista, der sie leeren muss, entsprechen", so Bonin. Auch für den Schadowplatz hat er klare Vorstellungen: "Es muss ein multifunktionaler Platz sein, auf dem auch verschiedene Nutzungen möglich sein müssen." Deshalb soll er nur sparsam möbliert werden.

Während die Pflaster-Arten bis 15. Oktober fertig verlegt sein sollen, könnte es mit den Test-Möbeln noch zwei Wochen länger dauern. "Alles wird so schnell wie möglich aufgestellt und bleibt bis zum Ende der Testphase im Januar", sagt der Planungsdezernent. "Im Wesentlichen kommt es dabei aber auf das Pflaster an."

Auf jeweils 50 Quadratmetern werden sieben verschiedene Pflastersteine verlegt und einem "Stresstest" unterzogen. In dem besagten Zeitraum werden Baustellenlaster über die Steine rollen. Später wird dort der Weihnachtsmarkt aufgebaut — und das Pflaster einem Mix aus verschüttetem Glühwein, Currywurst- und Pommesresten ausgeliefert. Bis dann wieder Lastwagen anrollen, um die Buden abzubauen. OB Dirk Elbers ermuntert die Bürger, die Steine zu strapazieren.

(RP/jco)
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