Wehrhahn-Linie: Bilker Bahnhof verändert sich radikal

Wehrhahn-Linie : Bilker Bahnhof verändert sich radikal

Im Rahmen des U-Bahnbaus wird der Gleisbereich für Straßenbahnen am Bilker Bahnhof bald umgestaltet. Am Südabschnitt der Wehrhahnline soll mehr unter der Erde gearbeitet werden.Um Platz für die künftige Rampe zu schaffen, müssen die Rheinbahngleise verlegt werden. Ein Zwischenstand.

Bilker Bahnhof Dort wird in den kommenden Wochen der Gleisbereich umgestaltet. Ab Januar 2012 soll der bisherige Haltepunkt aufgelöst werden, um Platz für die Einfahrtsrampe der U-Bahnlinie zu schaffen. Dazu müssen die Gleise verlegt werden, die Haltestellen für Straßenbahnen werden künftig an der Brunnen- und der Aachener Straße sein, die Busse halten an der Merowinger Straße. Die Verlegung dauert so lange an, bis die U-Bahn eröffnet wird.

Während der Baumaßnahme ist mit zusätzlichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, da temporär nur eine Fahrbahn für den Autoverkehr geöffnet bleibt. Etwa sechs Wochen plant die Projektleitung und das Amt für Verkehrsmanagement dafür ein. Um das Weihnachtsgeschäft nicht zu sehr mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu belasten, werden die Gleisarbeiten ab Mitte November eingestellt. Anfang 2012 soll die Bachstraße dann wieder in den alten Zustand versetzt werden.

"Beim Bau der Wehrhahn-Linie bewegen wir uns weiterhin im Zeitplan", sagt Verkehrsdezernent Stephan Keller. " Am Graf-Adolf-Platz und am Kirchplatz lassen sich unter der Oberfläche die Ausmaße der dortigen Bahnhöfe bereits gut ausmachen."

Kirchplatz Dort sind die Bauarbeiter momentan dabei, die Kabel auf der rechten Seite der Elisbethstraße stadtauswärts wieder in ihre ursprüngliche Position zu legen, die alten nicht mehr benötigten Gleise werden demontiert. Danach sollen auch wieder Parkbuchten für die Autofahrer geschaffen werden. Ab Mitte November soll die Elisabethstraße wieder zweispurig sein. Allerdings ist noch damit zu rechnen, dass an einem Wochenende vor Mitte November der Fürstenwall gesperrt wird. Die Bauarbeiten auf der anderen Seite des Kirchplatzes dauern noch an.

Graf-Adolf-Platz In einer Tiefe von 18 Metern befindet sich eine riesige Halle am Graf-Adolf-Platz. Bis Dezember ist anvisiert, die Sohle und die Wände fertig zu stellen. Für September 2012 rechnet Projektleiter Wittkötter damit, dass die Gleise für die U-Bahn verlegt werden können. Ein bisher realistisches Vorhaben, denn Düsseldorfs größte Baustelle läge völlig im Zeitplan. 2014 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Anfang 2015 sollen die ersten Bahnen durch die Röhre fahren.

(rl)