Düsseldorf: Bau der Toulouser Allee geht weiter

Düsseldorf : Bau der Toulouser Allee geht weiter

Die nächste Baustelle, die uns bis Mitte 2014 begleiten wird: Zwischen Münsterstraße und Heinrich-Ehrhardt-Straße beginnen jetzt die Arbeiten für den Weiterbau der Toulouser Allee.

Das neue Teilstück wird die neue Fachhochschule und zusätzliche Wohnbauten an das innerörtliche Straßennetz anbinden, aber auch für die von der A 52/Mörsenbroicher Ei kommenden Pendler eine Verbindung in die City schaffen. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben betragen rund 19,8 Millionen Euro, wobei das Land NRW einen Zuschuss in Höhe von 7,6 Millionen Euro gewährt.

Der bereits Ende 2011 für den Verkehr freigegebene erste Bauabschnitt der Entlastungsstraße Toulouser Allee zwischen Adler- und Münsterstraße dient neben der Erschließung des neuen Stadtviertels "Le Quartier Central" der Entlastung der parallel verlaufenden Straßenzüge.

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) errichtet auf dem ehemaligen Schlösser-/Schlachthofgelände die neue Fachhochschule (FH-Campus) für rund 7000 Studenten und 470 Beschäftigte. Die umliegenden Straßen - Münster- und Rather Straße - können den zusätzlichen Verkehr alleine nicht aufnehmen. Zur Sicherstellung einer leistungsfähigen Erschließung ist die Anbindung des FH-Campus an die neue Entlastungsstraße Derendorf (so der offizielle Namen der Straße in der Planung) erforderlich.

Das zu bebauende Gelände befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplans "Neue Stadtquartiere Derendorf" teilweise auf ehemaligen DB-Grundstücken, die inzwischen aufgegeben und zurückgebaut sind. Erste vorbereitende Arbeiten starteten Anfang Dezember 2012, im Juni 2014 soll die Straße fertiggestellt sein.

Das südliche Ende der Norderweiterung wird an das Brückenbauwerk Münsterstraße angebunden. Über eine etwa 150 Meter lange Rampe wird die Entlastungsstraße auf das vorhandene Niveau der ehemaligen Gleisanlage geführt. Am Ende der Rampe beginnt der Knotenpunkt, der die Zufahrt zum Gelände der Fachhochschule ermöglicht. An diesem Knotenpunkt wird es über einen U-Turn eine Wendemöglichkeit in südliche Richtung geben, da künftig von Osten kommend aus der Münsterstraße nicht nach links abgebogen werden kann. Um von der Ebene der ehemaligen Gleisanlagen das Niveau der Heinrich-Ehrhardt-Straße zu erreichen, wird der verlängerte Straßenzug mit weiteren Rampen beidseitig an das dort vorhandene Bauwerk angebunden.

(jco/top)