Amt für Verkehrsmanagement: Austausch von Gaslaternen umstritten

Amt für Verkehrsmanagement: Austausch von Gaslaternen umstritten

Die Pläne für eine neue elektrische Straßenbeleuchtung an der Fahneburg- und Rennbahnstraße am Rande des Stadtwaldes stoßen auf Unverständnis.

Denn der Vorschlag des Amtes für Verkehrsmanagement, die Laternen durch Halogen- sowie LED-Leuchten in modernen kastenförmigen Laternen zu ersetzen, lasse außer Acht, dass die ursprünglichen Gaslaternen mit LED-Leuchten ausgerüstet werden könnten, so Uwe Isenbügel, der zusammen mit dem Elektrobetrieb Eickholt LED-Einsätze für die alten Düsseldorfer Gaslaternen entwickelt hat. "Für die so genannten Aufsatzleuchten, die an der Fahneburg- und Rennbahnstraße stehen, gibt es solche LED-Einsätze", erklärt Isenbügel. Umgerüstete Laternen stünden am Fechnerweg und an der Sterngasse in Wersten.

Die Variante, die alten Laternen auf LED-Licht umzurüsten, will die zuständige Bezirksvertretung 7 ins Spiel bringen. Sie berät nach der Sommerpause die Umrüstung der Laternen. "Persönlich halte ich es für gut, wenn an der Wohnstraße am Grafenberger Wald das bisherige Straßenbild erhalten bleibt", sagte Bezirksvorsteher Hanno Bremer. Die Aufsatzleuchte mit ihrem bauchigen Glaskörper mache den Charakter der Straße aus. Wenn sie erhalten bleiben, gebe es zudem keinen Stilbruch im Vergleich zu den Nachbarstraßen, die die Gaslaternen behielten.

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Der Vorschlag, die Straßen mit völlig anderen Laternen auszustatten, berücksichtigt das Ergebnis einer Anwohnerbefragung und die Wünsche des Landschaftsbeirates. Der hatte ausdrücklich LED-Leuchten gefordert, weil sie weniger Insekten anlocken und damit die Natur weniger beeinträchtigen würden. Diese Forderung könnte auch durch die Umrüstung der Aufsatzleuchten erfüllt werden, sagt Isenbügel. Für die Anwohner könnte LED-Licht sogar angenehmer sein: "Die Abstrahlung des Lichtes kann asymmetrisch eingestellt werden, so dass die Laternen nicht in die Fenster scheinen."

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