Ausstellung über Düsseldorf-Hamm im Stadtmuseum

Historie des Stadtteils : Hammer Bürger feiern ihre Ausstellung im Stadtmuseum

Das Museum zeigt die Geschichte des Stadtteils. Zur Eröffnung kamen viele Bürger aus Hamm.

Nach wochenlangen Vorbereitungen war es am Wochenende endlich so weit. Die Ausstellung „625 Jahre Hamm bei Düsseldorf“ des Hammer Fördervereins öffnete ihre Tore im Stadtmuseum. Vier Wochen können die Besucher nun alles über die Historie des Düsseldorfer Stadtteils erfahren.

Ehe am Sonntag die Ausstellung, die der Hammer Förderverein gemeinsam mit dem Stadtmuseum auf die Beine gestellt hat, für alle Interessierten geöffnet wurde, fand einen Tag zuvor die offizielle feierliche Eröffnung mit geladenen Gästen statt. Mehr als 100 Besucher, überwiegend aus dem Hammer Stadtteil, waren gekommen, um bei der ersten Begehung dabei zu sein und sich ein Bild zu machen: „Wir sind gespannt. Im Dorf wird ja gern mal gemeckert“, scherzte Michael Meyer, Medienbeauftragter des Fördervereins, über die möglichen Reaktionen der Gäste. Bei der Eröffnung lobte Vereinsvorsitzender Daniel Leuchten die tolle Zusammenarbeit und das Engagement bei den Planungen des Jubiläumsjahres, in dem die vierwöchige Ausstellung ein Highlight darstellt. „Wir konnten heute leider nicht ganz Hamm einladen, aber haben versucht, Vertreter aus allen Bereichen heute hier zu haben.“ Hammer Einwohner aus Vereinen, Kirche, Schützenbruderschaft, Schulen und Kitas waren der Einladung gefolgt. „Wir alle hier repräsentieren Hamm und engagieren uns gemeinsam, egal ob Alt- oder Neuhammer“, sagte Leuchten.

Zu großen Teilen zusammengestellt wurde die Ausstellung von Franz-Josef Etz. Der ehemalige Lateinlehrer ist der Kurator. Er wird zukünftig die Führungen übernehmen und er führte die Gäste am Samstag auch mit seinem Festvortrag in die Hammer Historie ein. Viele Exponate der Ausstellung stammen aus der privaten Sammlung von Etz, die restlichen Dinge, wie etwa der Kelch von Kurfürst Jan Wellem, hat der Kurator von anderen Stellen zusammengetragen.

Lob für das Engagement des Fördervereins gab es von Museumsdirektorin Susanne Anna. „Wir freuen uns, die reichhaltige Geschichte des Stadtteils hier bei uns ausstellen zu können.“

Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 18 Uhr zu sehen im Stadtmuseum, Berger Allee 2. Sie läuft bis 24. März.

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