Düsseldorf: Ausprobieren und lernen

Düsseldorf: Ausprobieren und lernen

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Es führt kein Weg daran vorbei, dass sich Düsseldorf auf die Gefahren durch den Terrorismus einstellt. Dazu gehören die Barrieren gegen Lkw-Angriffe, so unschön sie sind. Die Stadt handelt richtig, wenn sie ausprobiert und lernt. Rettungsdienste und Lieferverkehr müssen weiterhin durch die Stadt kommen, darüber hinaus kann es nur eine Übergangslösung sein, dass einige der schönsten Orte Düsseldorfs mit Betonklötzen vollgestellt werden. Langfristig müssen städtebaulich attraktivere Ideen her.

Und letztlich muss allen klar sein, dass die Sperren allein kein Allheilmittel sind - selbst wenn man statt der Betonfüße massive Panzerbarrieren aufstellen würde, mit denen Düsseldorf aussähe wie ein Kriegsgebiet. Großveranstaltungen lassen sich nur sichern, wenn gute Ermittlungsarbeit und Polizeipräsenz vor Ort dazukommen. Und leider wissen auch die Verantwortlichen: Ein Risiko wird immer bleiben.

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arne.lieb@rheinische-post.de

(RP)