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Düsseldorf: Ausflugsfahrten der Schulen werden budgetiert

Düsseldorf : Ausflugsfahrten der Schulen werden budgetiert

Ab dem Schuljahr 2015/2016 stehen allen Einrichtungen insgesamt 300 000 Euro zur Verfügung.

Die Düsseldorfer Schulen können künftig selbst entscheiden, ob sie lieber kurzfristig einen dann teureren Bus für einen Ausflug buchen oder mit Regenrisiko weit im Voraus. Das sind die praktischen Konsequenzen einer Regelung, die mit dem nächsten Schuljahr in Kraft tritt. Laut einer Informationsvorlage, die in der kommenden Woche Thema des Schulausschusses ist, erhalten die Schulen feste Budgets für die sogenannten Sonderfahrten. Damit sind Ausflüge mit dem Bus gemeint, etwa in den Grafenberger Wildpark oder ins Junge Schauspielhaus. Unberührt von der Regelung bleiben die regelmäßigen Fahrten (zum Beispiel zum Schwimm- oder Leichtathletikunterricht) sowie die Fahrten zu den jährlichen Sportwettkämpfen der Grundschulen.

Allen Schulen zusammen stehen 300 000 Euro zur Verfügung. Diese Summe hat die Stadtverwaltung ermittelt, in dem sie die Ausgaben für Sonderfahrten im Jahr 2013 genommen und eine Kostensteigerung einkalkuliert hat. Die Schulen werden Anfang 2015 erfahren, wie groß ihr Anteil an den 300 000 Euro sein wird. Ausschlaggebend für die Höhe des jeweiligen Budgets, das für jedes Schuljahr neu festgelegt wird, sind fünf Faktoren:

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1. Die Schulform, bei Förderschulen zudem der Förderschwerpunkt

2. Die Zahl der Schüler in Integrativen Lerngruppen

3. Die Zahl der Schüler mit Körperbehinderung

4. Die Gesamtzahl der Schüler

5. Die Lage der Schule, insbesondere die Anbindung ans Nahverkehrsnetz, das heißt die Länge des Fußwegs zur nächstgelegenen Haltestelle

Ärger mit den Schulen über die Budgetierung fürchtet das Schulamt nicht. Die Schulen seien in die Entwicklung des Modells eingebunden gewesen, in Konferenzen mit Direktoren aus allen Schulformen sei die Resonanz positiv gewesen, berichtete die zuständige Amtsleiterin Dagmar Wandt. "Nicht wir als Behörde bestimmen, sondern die Schulen vor Ort, die können das viel besser", sagte Wandt. Mit Budgetierung habe das Amt in anderen Bereichen bereits gute Erfahrungen gemacht. Sie führe dazu, dass die Schulen in Selbstständigkeit und Eigenverantwortung gestärkt würden.

Sollte es dennoch Probleme mit dem Budget oder zusätzlichen Wünschen, etwa aus der Elternschaft, geben, besitzen die Schulen noch zwei Möglichkeiten, weiteres Geld für Ausflüge einzusetzen: Sie können aus anderen Finanzmitteln, die ihnen zur Verfügung stehen, Gelder für die Bus-Sonderfahrten nehmen. Und sie können auf Hilfe anderer Einrichtungen derselben Schulform hoffen. Nicht verbrauchte Budgets dürfen weitergereicht werden. Gerade diese Form der Unterstützung werde bei anderen Budgets häufiger angewendet als Außenstehende annehmen, erklärte die Leiterin des Schulverwaltungsamts.

(RP)