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Düsseldorf: Aufspaltung ist sinnvoll

Düsseldorf : Aufspaltung ist sinnvoll

uwe-jens.ruhnau

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@rheinische-post.de

Düsseldorf Congress Sport & Events. Was hat ein Kongress mit einem Handballturnier zu tun? Die Antwort liegt auf der Hand: eher wenig. Es ist daher konsequent, ein Unternehmen auseinanderzunehmen, dessen Geschäftsbereiche nicht primär aus inhaltlichen Gründen zusammengefügt wurden. Mal gab es wirtschaftliche Zwänge, mal spielte die Personalpolitik des Rathauses hinein. So wurde die frühere rechte Hand von Oberbürgermeister Erwin (CDU), Christina Begale, von OB Dirk Elbers (CDU) in die Arena-Büros delegiert, dann bescherte Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) seiner Parteifreundin, der ehemaligen Bürgermeisterin Gudrun Hock, drei Jahre einen Posten im DCSE-Management. Zum Ende seiner Laufbahn erlebt Kongress-Chef Hilmar Guckert nun, dass sein Unternehmen wieder auf seine Ursprungsidee reduziert wird. Das ist ebenso sinnvoll wie die Abspaltung von Event und Sport, für die mit Michael Brill erstmals ein echter Profi zuständig ist.

(RP)