Aufs digitale Gaspedal treten

Aufs digitale Gaspedal treten

Im Vergleich mit anderen deutschen Kommunen schneidet Düsseldorf beim Thema Digitalisierung nicht schlecht ab. "Wir sind immer unter den Top 10", sagt Chef-Digitalisierer Peter Adelskamp. Freilich räumt er ein, dass Deutschland insgesamt auf diesem Feld noch reichlich Nachholbedarf hat. Damit hat er recht.

Eine Studie der Europäischen Kommission zur digitalen Verwaltung hat dem Land mit der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt hier nur den 20. von insgesamt 28 Plätzen zugewiesen. Ein Weg aus dieser Misere führt für Adelskamp über landes- und bundesweit eingesetzte, einheitliche Datenportale wie beispielsweise dem Service-Konto NRW. Hier hinterlegen Bürger ihre Stammdaten, die dann bei Anträgen nicht noch einmal eingegeben werden müssen. Wie wichtig Fortschritte auf diesem Gebiet sind, hat Rathaus-Chef Thomas Geisel erkannt. Nicht von ungefähr gehört der Chef-Digitalisierer zu seinem Büro. Vor allem bei der Versorgung mit schnellem Internet kann sich eine boomende Metropole wie Düsseldorf keine Lücken erlauben. Die Geschwindigkeit dieses Ausbaus sollte dem Pulsschlag des digitalen Zeitalters entsprechen.

joerg.janssen@rheinische-post.de

(RP)