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Dreischeibenhaus in Düsseldorf: Arbeiter steckten in Gondel fest

Dreischeibenhaus in Düsseldorf : Arbeiter steckten in Gondel fest

Am Dreischeibenhaus in Düsseldorf sind am Samstagmorgen zwei Arbeiter in ihrer Gondel stecken geblieben. In rund 20 Metern Höhe wurden die beiden Männer letztlich von der Feuerwehr gerettet.

Um 8.18 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. An der zum Kö-Bogen gelegenen Seite der Fassade war die Gondel laut Feuerwehr einseitig abgerutscht und in 20 Meter Höhe von der Notbremseinrichtung gebremst worden. Die beiden Arbeiter, die im Rahmen der derzeitigen Gebäudesanierung Fassadenprofile montierten, waren in der Gondel gesichert und hielten sich an der Konstruktion fest.

Höhenretter im Einsatz

Die Feuerwehr baute zunächst zwei Sprungrettungsgeräte auf, da zunächst unklar war, wie die Arbeiter gesichert sind. Gleichzeitig seilten sich zwei Höhenretter der Feuerwehr vom Dach des 94 Meter hohen Dreischeibenhauses etwa 70 Meter ab, um beide Arbeiter zu sichern. Danach öffnete die Feuerwehr in der Nähe der Gondel ein Fenster, durch das die Arbeiter wieder ins Gebäude steigen konnten.

Die Gondel wurde stromlos geschaltet und die Fläche unter der Gondel gesichert. In weniger als einer Stunde wurden die Männer gerettet, erklärte die Polizei in Düsseldorf.

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