Wohnen in Düsseldorf: Andrang auf Immobilienmesse

Wohnen in Düsseldorf : Andrang auf Immobilienmesse

Rund 40 Aussteller auf drei Etagen, Vorträge und persönliche Beratung rund um Kauf und Verkauf: Die zweite von der Rheinischen Post mitveranstaltete Immobilienmesse war ein voller Erfolg. Tausende Besucher kamen.

wächst. Immer mehr Menschen zieht es in die boomende Metropole am Rhein. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Eigenheimen ist stark. Entsprechend groß war gestern das Interesse an der von der "Rheinischen Post", der "Westdeutschen Zeitung" und dem Anzeigenportal Kalaydo veranstalteten zweiten Immobilienmesse in den Schadow Arkaden. Rund 40 Aussteller, darunter Bauträger, Banken und Makler, hatten zwischen 11 und 17 Uhr ihre Stände aufgebaut. Tausende Besucher kamen. "Das Interesse an den Ausstellungsflächen war in diesem Jahr so groß, dass wir auch die erste Etage der Arkaden einbeziehen konnten. Unsere Messe ist ein idealer Ort für das direkte Gespräch. Genau das schätzen die Menschen", sagt Oliver Nothelfer, Verlagsleiter Anzeigen der "Rheinischen Post".

Kamen in die Schadow Arkaden (v. l.): Patrick Ludwig, Geschäftsführer der RP Mediengruppe, Joachim Vranken, Geschäftsführer des Anzeigenportals Kalaydo, OB Dirk Elbers, Oliver Nothelfer, Verlagsleiter Anzeigen RP, sowie Kersten Köhler, Geschäftsführer „Westdeutsche Zeitung“ und „Düsseldorf Express“. Foto: Bretz, Andreas

Einer von ihnen ist Karsten Houf. Gegen 12 Uhr schlendert er mit Frau und Kind von Stand zu Stand. Er hofft "in Stockum und Unterrath ein Haus mit Grundstück zu finden". Dass es teuer werden kann, weiß er. "Bei einem Haus mit 150, 160 Quadratmetern kann der Preis durchaus bis 400 000 Euro gehen. Da muss man sehr genau planen", sagt der Familienvater. Helfen kann ihm unter anderem Martin Prüfer. Er leitet bei der Deutschen Bank die Baufinanzierung für die Region Düsseldorf. Den Markt rund um die Landeshauptstadt hält er für stabil. Kunden, die nach einer möglichen Überhitzung ("Immobilienblase") fragen, kann er beruhigen. "Anders als in Spanien oder den USA sehe ich keine großen Spekulanten im Markt. Realeinkommen und Zinsen sorgen dafür, dass Eigentum in Düsseldorf immer noch erschwinglich ist." Nicht nur an den Ständen herrscht dichtes Gedränge. Gut besucht sind die Vorträge im Untergeschoss der Arkaden. Im Stundentakt geben Experten einen Überblick über Privatimmobilien, über Wohneigentum als Kapitalanlage, über Wertschöpfung und Preisfindung beim Verkauf.

Am Mittag schauen Oberbürgermeister Dirk Elbers und seine Frau Astrid vorbei. "Bereits im vergangenen Jahr war die Messe ein großer Erfolg. Sie ist ein Gewinn für alle, die Wohneigentum kaufen oder verkaufen wollen", sagt der Rathauschef. Überzeugt vom Konzept der Messe ist auch der Bauträger Grafental, der zwischen Grafenberg und Düsseltal bis zu 1300 Wohneinheiten bauen will. "Die Zahl der Aussteller und das Konzept stimmen, deswegen ist es für uns wichtig, dabei zu sein", sagt Grafental-Vertriebsleiter Andreas Mauska.

(RP)
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