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Altstadt Düsseldorf - Königsallee am Karsamstag zeitweise abgesperrt

Osterwochenende verlief insgesamt ruhiger : Düsseldorfer Königsallee am Karsamstag zeitweise abgesperrt

Am Osterwochenende sind Polizei und Stadt Düsseldorf verstärkt gegen die Tuner-Szene vorgegangen. Zeitweise wurde Samstagnacht die Königsallee abgesperrt. Insgesamt verlief das Wochenende aber verhältnismäßig ruhig.

Das Osterwochenende ist in der Düsseldorfer Altstadt ruhiger verlaufen als von vielen befürchtet. „Sie war nicht so stark besucht wie in den vergangenen Tagen“, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Man habe die Situation gut unter Kontrolle gehabt, gemeinsam hätten Kräfte von Polizei und Ordnungsamt größere Ansammlungen verhindern können.

In der vergangenen Woche hatte es bei frühsommerlichem Wetter trotz Corona-Pandemie Tausende an die Rheinuferpromenade gezogen, die Polizei war am Mittwoch sogar mit einer Hundertschaft im Einsatz. Doch schon am Freitag hatte sich die Lage – bei deutlich niedrigeren Temperaturen – am Rhein merklich beruhigt. Kostenpflichtiger Inhalt Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren laut einem Stadtsprecher vor allem mit Verstößen gegen die Maskenpflicht beschäftigt. Insgesamt wurden 113 solcher Verstöße gemeldet, ab dem frühen Nachmittag kontrollierten Doppelstreifen von Ordnungs- und Servicedienst (OSD) und Polizei.

Am Samstag waren vor allem die Einkaufsstraßen gut besucht – Kostenpflichtiger Inhalt auch wenn der große Ansturm auf die Geschäfte ausblieb. Vor allem auf der Schadowstraße verstießen einige allerdings gegen die geltende Maskenpflicht, mehr als 130 Verstöße wurden dem Stadtsprecher zufolge geahndet.

Eine Ausnahme bildete am Freitag und Samstag hingegen der Bereich rund um die Königsallee: Dort brachten sich nicht nur am sogenannten Car-Freitag, dem Saisonauftakt der Tuner-Szene, die Auto-Poser in Stellung. Kostenpflichtiger Inhalt Einsatzkräfte von Polizei und Stadt kontrollierten verstärkt, auch hier war der Polizei zufolge aber wegen der kühlen Temperaturen deutlich weniger los als in den vergangenen Jahren. Dennoch kam es laut der Sprecherin vereinzelt zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Königsallee wurde am späten Samstagabend zudem zeitweise abgesperrt. Diese sogenannte verkehrslenkende Maßnahme sei notwendig geworden, um das Hin- und Herfahren der Auto-Poser zu unterbinden, sagte ein Stadtsprecher, und verwies dabei auch auf Verstöße gegen das Lärmschutzgesetz. Zudem wurden nach Angaben der Stadt rund 180 Fahrzeuge präventiv der Örtlichkeit verwiesen. Zu 90 Prozent habe es sich dabei um auswärtige Fahrzeuge aus ganz Nordrhein-Westfalen gehandelt.

Insgesamt stellten die Beamten der Polizei zufolge sechs Strafanzeigen, etwa wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und diverser Steuervergehen. Dazu kamen 30 Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen technischer Mängel und dem Erlöschen der Betriebserlaubnis, in 15 Fällen wurden Verwarngelder erteilt. Die Polizei stellte insgesamt 17 Fahrzeuge sicher.

Am Sonntag dann waren Altstadt und Rheinuferpromenade ebenfalls nur mäßig besucht. Dennoch war der OSD weiter im Einsatz, rund 80 Verstöße gegen die Maskenpflicht wurden geahndet. Am Sonntagabend gab es zudem einen Einsatz in einem Lokal am Hafen: Dort war dem OSD ein Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung gemeldet worden, das Lokal wurde daraufhin mit Unterstützung der Polizei versiegelt. Weitere Details wollte die Stadt am Dienstag bekanntgeben.

(kess)