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Musik-Festival in Düsseldorf: Alles über das Open-Source-Festival

Musik-Festival in Düsseldorf : Alles über das Open-Source-Festival

Am Samstag werden auf der Galopprennbahn Grafenberg wieder Tausende Musik-Fans erwartet. Hauptattraktion der siebten Ausgabe von Düsseldorfs wichtigstem Pop-Festival ist die US-amerikanische Folk-Band Beirut. In der Nacht geht es im Stahlwerk weiter. Die Fakten zum Festival-Tag.

Seit sieben Jahren ist das Open-Source-Festival Düsseldorfs Aushängeschild in Sachen Pop-Musik. Die Macher um den künstlerischen Leiter Philipp Maiburg bringen neue und ungewohnte Töne in die Landeshauptstadt - heute ist es wieder so weit. Mit drei Bühnen auf der Galopprennbahn im Grafenberger Wald und später zwei Hallen im Stahlwerk in Flingern zeigt das Festival Trends aus der aktuellen Club- und Popkultur. Los geht es um 14 Uhr. Ein Überblick:

Große Bühne
Der Auftritt der Gruppe Beirut ist ein großer Erfolg für die Festival-Veranstalter - die Band um Sänger und Multiinstrumentalist Zach Condon hat nur wenige Termine in Deutschland zugesagt. Mit elf Musikern spielen Beirut ab 20.30 Uhr Musik irgendwas zwischen Balkanfolklore, französischen Chansons, Polka und Pop. Vorher treten unter anderem die aufstrebenden Elektropoper The Hundred in the Hands (17.15 Uhr) aus New York auf, deren zweites Album "Red Light" gerade erschienen ist. Mit Spannung erwartet werden auch Breton aus London (19 Uhr), die ebenfalls als aussichtsreicher Pop-Nachwuchs gelten.

Carhartt Stage
Auf der kleinen, für elektronische Musik reservierten Bühne zeigt das Trio Brandt Bauer Frick (21 Uhr), wie sich klassische Musik mit Elektro verbinden lässt. Die drei Musiker nutzen Schlagzeug, Streichinstrumente und Klavier und gelten als außergewöhnliche und tanzbare Live-Band. Vorher kann man unter anderem das Duo Mouse on Mars (19.15 Uhr) erleben. Nach sechs Jahren Pause haben Jan St Werner und Andi Toma ein neues Album veröffentlicht. Absagen musste die kongolesische Gruppe Konono No1, denn Bandleader Mawangu Mingiedi und sein Sohn, der ebenfalls zur Besetzung gehört, sind schwer erkrankt. Der Düsseldorfer Musiker Stefan Schwander alias Harmonious Thelonious, der eigentlich ein Projekt gemeinsam mit den afrikanischen Musikern geplant hatte, tritt jetzt alleine auf (16 Uhr).

Young Talent Stage
Die dritte Bühne auf der Galopprennbahn ist - meist aus der Umgebung stammenden - jungen Musikern vorbehalten, die noch ganz am Beginn ihrer Karriere stehen. Wie zum Beispiel die Sängerin Yula, die in Polen geboren wurde und mittlerweile in Paris lebt. Sie singt Texte, die ihre Großmutter geschrieben hat, zu elektronischen Sounds.

Nacht im Stahlwerk
Wenn auf der Rennbahn nach 22 Uhr die Lichter ausgehen, verlagert sich das Geschehen in die Innenstadt. Es fahren Shuttle-Busse. Anders als in den Vorjahren gibt es nur eine einzige Party, nämlich im Stahlwerk in Flingern, Ronsdorfer Straße 134. Die hat es in sich: Die Düsseldorfer Band der Stunde, Stabil Elite, ist ab Mitternacht zu hören. Es folgen die mitreißenden Dänen WhoMadeWho (1.30 Uhr). Ab 3 Uhr klingt das Festival mit DJs aus. Achtung: Es gibt keine Abendkasse im Stahlwerk!

Tickets
Es gibt zwei verschiedene Eintrittskarten: Das Tag-Ticket kostet 38 Euro und gilt von 14 bis 22 Uhr für die drei Bühnen auf der Galopprennbahn. Wer zusätzlich die Nacht im Stahlwerk verbringen will, muss morgen früh auf die Rennbahn kommen. Denn es gibt nur noch wenige Tag-Nacht-Tickets für 45 Euro, die auch für das Stahlwerk gelten. Alle Tickets sind zugleich Fahrkarten für die Rheinbahn.

Anreise
Den ganzen Tag verkehren Shuttle-Busse zwischen Rennbahn und Staufenplatz am Waldrand. Zum Staufenplatz oder der nebenan liegenden Burgmüllerstraße fahren die Linien 703,709,713,731 und 733. Dort gibt es auch gratis Parkplätze. Parken an der Rennbahn kostet zwei Euro.