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Düsseldorf: Akademierundgang: Gursky-Schülerin Angelika Trojnarski

Düsseldorf : Akademierundgang: Gursky-Schülerin Angelika Trojnarski

Wenn es um Architektur und Technik geht, ist sie in ihrem Element. Dabei ist die in Polen geborene und seit 20 Jahren in Düsseldorf lebende Angelika J. Trojnarski eigentlich Malerin und seit Dienstag Absolventin der Kunstakademie.

Die 32 Jahre alte Meisterschülerin von Andreas Gursky (zuvor hat sie bei Immendorff, Brandl und Lüpertz studiert) beschäftigt sich als Basis für ihre Öl-Papier-Collagen-Bilder mit physikalischen Experimenten des 18. und 19. Jahrhunderts. Strom, Magnetismus oder die Newtonschen Gesetze hat die Studentin in den Technikmuseen von Berlin und München erforscht.

So setzt sie das "Pendel von Faucault" auf ihre eigene dynamische Art um: Eine sanfte Feder hinterlässt deutliche Spuren. Was wie eine pirouettendrehende Tänzerin anmutet, hat sie "Magnetique" genannt. Vergänglichkeit und Konstruktion sind bei Trojnarski eng miteinander verknüpft. Auch nach dem Akademie-Abschluss wird sie im Reisholzer Atelier bleiben und dort für die 2013 in Berlin und im KIT geplanten Ausstellungen arbeiten.

Der "Rundgang" der Kunstakademie ist bis Freitag jeweils von 9 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 20 Uhr geöffnet.

(RP)