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Monkey's: Affenschiff: Entspannen im Düsseldorfer Hafen

Monkey's : Affenschiff: Entspannen im Düsseldorfer Hafen

Es war eine ganz schön aufregende Fahrt mit dem 1500 Tonnen schweren "Monkey's Schiff" den Rhein rauf vom Kölner Dom bis in den Düsseldorfer Hafen. "Aber jetzt sind wir wieder da, in der Heimat", freut sich Rainer Wengenroth, Initiator von Monkey's Island. Das Affenschiff, beladen mit 250 Tonnen Sand, Palmen und Liegestühlen hat an der Planger Mühle festgemacht.

Dort präsentiert VW zehn Tage lang den neuen Polo - und die Düsseldorfer haben am Wochenende erstmals die Chance, das Monkey's Schiff zu begehen. Der Eintritt ist frei. Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 17 Uhr hat das Affenschiff geöffnet. Es gibt Kuchen, Kaffee und "das typische Monkey's Flair", verspricht Wengenroth.

Selbst der Sand stamme noch von der alten Affeninsel im Düsseldorfer Medienhafen, die einem Hotelbau weichen musste. "Es soll weniger eine Strandparty werden, als ein gemütlicher Nachmittag mit einem fantastischen Ausblick auf das Wasser und die Stadt", erzählt Till Wald, der sich jetzt bei Monkey's um die Events kümmert. "Wie in alten Zeiten" sollen die Düsseldorfer hier "entspannen können".

Auch wenn es am Wochenende fast schon winterlich kalt werden soll, auf der schwimmenden Insel wird es trotzdem heimelig warm, sagt Wald. Dafür sorgen Heizstrahler, eine transparente Verschalung und "chillige Musik". Das Eventschiff bietet viel Platz für rund 900 Besucher zur gleichen Zeit. 1000 Quadratmeter ist das komplett mit hellem Quarzsand ausgelegte Oberdeck groß, darunter gibt es zwei Unterdecks à 250Quadratmeter, ausgestattet mit massiven Holztischen und Blick auf den metallenen Schiffsbauch.

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Von einer kleinen Terrasse, dem "Adlerhorst", ist der Blick ganz frei. Aus vier Schiffen ist das Monkey's Schiff zusammengebaut. Von Juni bis Mitte September lag das Partyboot an der Bastei in Köln. Auch wenn das Schiff dort gut angenommen worden sei, "mein größter Wunsch ist eine vollständige Rückkehr aus dem Exil nach Düsseldorf", gesteht Wengenroth. Dafür müsse er jedoch einen eigenen Anlegesteg bauen und 14 Behörden von seinem Vorhaben überzeugen. Deshalb wird das Schiff am Mittwoch erstmal wieder ablegen, Station in der Werft machen und dann für die Winterpause in den Duisburger Hafen schippern.

(RP)