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A46 in Düsseldorf: Fleher Brücke wird im November gesperrt

Zwischen Düsseldorf und Neuss : Fleher Brücke auf A46 wird am Wochenende gesperrt

Autofahrer müssen sich an diesem November-Wochenende auf eine schwierige Verkehrssituation rund um die A46 in Düsseldorf einstellen. Wegen erneut beschädigter Stellen an der Fleher Brücke muss diese gesperrt werden, in eine Richtung sogar komplett.

Über die Fleher Brücke verläuft die A46 von Düsseldorf nach Neuss. Diese wichtige Verbindung muss im November wegen Reparaturarbeiten in eine Richtung komplett gesperrt werden.

An zwei Stellen des sogenannten Querrahmensystems der Rheinbrücke sind erneut beschädigte Stellen entdeckt worden, sodass nun aufwendige Instandsetzungsarbeiten über ein Wochenende erforderlich werden. Das teilte Straßen NRW mit. Die Arbeiten werden von Freitag (6. November) ab 20 Uhr bis Montag (9. November) um 5 Uhr ausgeführt.

Dafür wird die A46 in Fahrtrichtung Neuss am Freitag ab 22 Uhr zwischen der Anschlussstelle Düsseldorf-Bilk und der Anschlussstelle Neuss-Uedesheim voll gesperrt. In Fahrtrichtung Wuppertal steht ab 20 Uhr nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Bei der jetzigen Verkehrsführung liegt die Fahrspur der Fahrtrichtung Neuss direkt über den schadhaften Anschlüssen und die übergeleitete Fahrspur nahe der Instandsetzungsstelle. Diese dürfen nicht belastet werden. Aus diesem Grund wird die Sperrung der A46 in Fahrtrichtung Neuss erforderlich.

Die Umleitung führt ab Düsseldorf-Bilk über die Münchener Straße, den Südring, die Kardinal-Frings-Brücke (Südbrücke) und den Zubringer zur A57 Anschlussstelle Neuss-Hafen. Die Strecke wird entsprechend ausgeschildert.

Straßen NRW empfiehlt, den Bereich über die A3, A44 und A57 im Düsseldorfer Norden großräumig zu umfahren. Dazu werden auf den elektronischen Tafeln rund um Düsseldorf entsprechende Hinweise geschaltet. „Wer dieser Empfehlung folgen kann, entlastet die Umleitungsstrecken in Düsseldorf und erreicht sein Ziel vermutlich schneller“, sagte ein Sprecher von Straßen NRW. Die Rad- und Gehwege auf der Brücke werden nicht gesperrt und können in beiden Fahrtrichtungen genutzt werden.

Ein Fahrstreifen auf der Brücke in Richtung Wuppertal bleibt bestehen, nur der genehmigungspflichtige Schwerlastverkehr muss sich eine andere Route suchen. Die Schwingungen der Brücke sind dadurch weitgehend reduziert und die Schweißnähte können in guter Qualität hergestellt werden.

Die Rheinbrücke Flehe ist zwischen 1976 und 1979 entstanden. Sie wurde für die damals höchste Brückenklasse ("BK60") entworfen. Die Baukosten betrugen 94 Millionen Mark. Die Schrägseilbrücke ist insgesamt 1165 Meter lang (davon die aus Stahl bestehende Strombrücke: 368 Meter). Der Pylon besteht aus Stahlbeton und ragt rund 146 Meter in die Höhe. Täglich passieren die Brücke rund 85.000 Fahrzeuge, davon 12.000 Lkw.

(csr)