B2run-Firmenlauf in Düsseldorf: 8000 Läufer an der Arena

B2run-Firmenlauf in Düsseldorf: 8000 Läufer an der Arena

Kaum einer der Läufer in und an der Arena wirkte angespannt, eher waren alle freudig aufgeregt. Wohin man auch blickte: Überall trafen sich Sportler in bunten Trikots und Turnschuhen.

Bei der vierten Auflage des Firmenlaufs B2Run starteten am Donnerstagabend rund 8000 Läufer zu einem 6,4 Kilometer langen Rundkurs. Start und Ziel der Freizeitsportler aus 330 Düsseldorfer Unternehmen war die Arena.

Das Team der Rheinischen Post war eines von 330: Zum vierten Mal fand der B2Run über eine Strecke von 6,4 Kilometern statt. Foto: Endermann, Andreas (end)

Bereits gegen 16 Uhr wurden die ersten Läufer und mitgereiste Fans ins Stadion eingelassen. Ausdauersportler und Musiker Joey Kelly, der als Markenbotschafter für den Druckerhersteller Kyocera auftrat und auch mitlief, gab Autogramme und unterhielt sich mit den anderen Läufern. "Ich trainiere fünf bis sieben Mal die Woche Ausdauerlauf und habe mehrmals im Monat Läufe für verschiedene Organisationen", sagte er vor dem Start.

Mit dabei war auch ein Prominententeam der RTL-Aktion "Wir helfen Kindern" — die Moderatorin Aleks Bechtel, der ehemalige Weltklasse-Zehnkämpfer Jürgen Hingsen sowie die Schauspieler Francisco Medina und Kai Noll. Kyocera unterstützt als Charitypartner die RTL-Stiftung.

Diesmal war auch wieder ein Team der Rheinische Post Mediengruppe dabei. 52 Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen des Medienhauses präsentierten auf der Strecke das Trikot ihres Unternehmens.

Traditionell geht bei dem Lauf eine Spende an das Kinderhospiz Regenbogenland in Gerresheim. Dessen Schirmherrin, Astrid Elbers, war gestern verhindert und konnte nicht wie gewohnt den Startschuss geben. Für sie sprang die RTL-Moderatorin Miriam Lange ein.

Nach einem Plausch mit den Kollegen am Firmenstand befestigten die Läufer noch schnell die Startnummern am T-Shirt, und dann ging es um 19 Uhr zu Warm-up und Startaufstellung. Die Läufer hatten sich — ganz wie bei den "großen" Vorbildern, den Marathons — je nach Lauftempo in fünf Blocks hintereinander aufgestellt, davor noch ein kleiner Block so genannter Durchstarter, ganz ambitionierter Läufer. Um 19.30 Uhr fiel der Startschuss. Für die nächsten Momente hätte sich mancher Zuschauer einen Hubschrauber gewünscht: Der Blick von oben auf die Schlange bunt gekleideter Läufer, die sich Richtung Flughafenbrücke und im Bogen zur Arena zurück bewegten, muss atemraubend gewesen sein. "Diese Strecke von sechseinhalb Kilometern kann übrigens jeder schaffen", sagte Kelly. "Egal, wie trainiert er ist."

Nach dem Lauf erwarteten die Sportler im Stadion kühle Getränke, Obst und Snacks. Dann war Party rund um die 20 Teamstände angesagt.

Siegerehrungen gab es auch, aber eigentlich zählte nur das olympische Motto: Dabei sein ist alles. Der B2Run in Düsseldorf ist Teil einer Serie von zehn B2Run-Firmenläufen; Start und Ziel liegen jeweils in einem Fußballstadion. Das Finale ist am 5. September in Berlin — mit den besten Läufern aus Düsseldorf.

(mp/sath)
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