Ostermarsch in Düsseldorf: 700 Menschen ziehen für Frieden durch die Stadt

Ostermarsch in Düsseldorf: 700 Menschen ziehen für Frieden durch die Stadt

Kriege, Rüstungsexporte und Atomkraft abschaffen - mit Forderungen wie diesen zogen am Samstagnachmittag mehrere Hundert Menschen beim traditionellen Ostermarsch für den Frieden durch die Düsseldorfer Innenstadt.

Los ging es um 14 Uhr vorm DGB-Haus an der Friedrich-Ebert-Straße. Von dort aus zogen die Demonstranten, ausgestattet mit bunten Friedensflaggen und Fahnen mit weißen Tauben - dem Symbol für den Frieden - über Ost-, Graf-Adolf-Straße, Königsallee und Heinrich-Heine-Allee in die Altstadt zum Rathaus, wo gegen 15 Uhr die Kundgebung startete. Die Veranstalter sprachen von 700 Menschen.

Dort sprach neben Ulla Jelpke von der Linkenpartei die Flüchtlingsaktivistin Gergishu Yohannes aus Eritrea, die in ihrer Rede betonte, wie wichtig die Hilfe Deutschlands für Flüchtlinge aus Afrika sei. Ein weiteres zentrales Thema bei den Demonstranten war zudem der aktuelle Konflikt zwischen der Ukraine und Russland und ihr Wunsch, diesen friedlich zu lösen.

Im Anschluss an die Kundgebung wurde der diesjährige Friedenspreis der Düsseldorfer Friedensgruppen vergeben. Er ging an den Künstler Klaus Klinger. Der für seine bunten Wandbilder und den jahrelangen Einsatz für das friedliche Miteinander in der ganzen Welt bekannte Düsseldorfer wurde für eben dieses Engagement ausgezeichnet. "Mit seinen Kunstwerken in vielen Ländern hat Klaus Klinger stets zur Völkerverständigung beigetragen. Mir fällt keiner ein, der diesen Preis deshalb mehr verdient hat", sagte der Journalist Olaf Cless, der die Laudatio auf Klinger hielt.

Der Ostermarsch Rhein-Ruhr hatte zuvor auch in Duisburg stattgefunden.

(lai)
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