60 Kinder aus Düsseldorf-Gerresheim laufen für guten Zweck

Gut gemacht : Kita-Kinder sammeln bei Benefizlauf fast 3000 Euro

Fast 60 Kinder aus Gerresheim liefen bis zu 25 Runden um den Gerricusplatz, um so Geld für eine guten Zweck zu sammeln.

Knapp 60 Kinder der katholischen Kita St. Margareta haben sich beim Spendenlauf auf dem Gericcusplatz mächtig ins Zeug gelegt, um sowohl viel Geld für den kitaeigenen Förderverein Margaretchen, aber auch für den Patrick-Sondenheimer-Stiftungsfonds zu sammeln. Dafür mussten sie sich im Vorfeld Sponsoren suchen, die bereit waren, für jede Runde einen kleinen Geldbetrag zu stiften. Das motiviert natürlich. „Sogar unsere jüngsten Kinder, nicht einmal drei Jahre alt, liefen mit und hatten ihren Spaß. Auch nach der dritten Runde wollten sie nicht aufhören und liefen einfach immer weiter“, berichtet Kita-Leiterin Elke Bonn. Die Vorschulkinder hätten teilweise sogar bis zu 25 Runden um den Gerricussplatz geschafft. Am Ziel angekommen, bekamen sie für jede absolvierte Runde einen Stempel auf ihre Karte am Rücken. Zwischendurch gab es eine kleine Stärkung wie Erdbeeren oder Melone.

„Schön mitzuerleben war es, dass sich einige Zuschauer auf die Bänke am Gerricusplatz setzten oder stehen blieben, um die Kinder anzufeuern. Sehr gefreut haben wir uns auch über spontane Geldspenden von Zuschauern, die es einfach toll fanden, dass die Kinder für einen guten Zweck liefen. Der höchste Beitrag war 100 Euro, die Kinder schafften es, dank ihrer Sponsoren teilweise bis zu 200 Euro zu sammeln, insgesamt kam eine Summe von fast 3000 Euro zusammen. Nach dem Spendenlauf erhielten die fleißigen Läufer für ihr großes Engagement alle einen Orden.

Der Patrick-Sondenheimer-Stiftungsfonds ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Familien Trauerbegleitung, „bei der man nicht Monate warten muss, ehe diese bewilligt und bezahlt wird“, erklärt Elke Bonn, die selbst für den Stiftungsfonds tätig ist. „Es ist einfach schön, zu sehen, wenn nach einer Zeit der Trauer die Betroffenen wieder lachen und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können“, erzählt die Trauerbegleiterin.

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