1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf

Düsseldorf: 4300 Bürger-Hinweise zu Gaslaternen - Frist endet Freitag

Düsseldorf : 4300 Bürger-Hinweise zu Gaslaternen - Frist endet Freitag

Viele Düsseldorfer haben die Möglichkeit genutzt, ihre Anregungen zum Erhalt der Gaslaternen einzureichen. Bei der Stadtverwaltung sind bislang rund 4300 Schreiben eingegangen, am Freitag endet die Frist dafür. Im Sommer beginnt dann die Umrüstung.

Das ist Teil der Bürgerbeteiligung zu der Frage, wo das Gaslicht bleiben soll. Der Stadtrat hat beschlossen, dass mindestens 4000 der heute noch 14.000 Gasleuchten dauerhaft bleiben sollen. Nun muss geklärt werden, in welchen Gegenden umgerüstet wird und wo nicht.

Die Stadtverwaltung will die Schreiben in den kommenden Wochen auswerten und dann in die Entscheidung einbeziehen. Auch die Umfrage der Initiative Gaslicht könnte einfließen, heißt es von der Stadt. Die Gaslicht-Befürworter stellen heute die Ergebnisse einer Befragung im Stadtbezirk 2 (Düsseltal/Flingern) vor.

Im Sommer 2017 soll der Stadtrat die Entscheidung treffen, wo das Gaslicht bleibt. Bevorzugt werden solche Viertel, in denen auch für die Bebauung eine Erhaltungs- oder Denkmalsatzung gilt. Die Verwaltung will aber auch andere Quartiere aufnehmen, wenn es dafür eine gute Begründung wie etwa das architektonische Gesamtbild gibt und keine Einwände zum Beispiel wegen gefährlich schlechter Lichtqualität vorliegen. Grundlage ist das Gutachten eines Licht-Experten.

Nach dem Ratsbeschluss soll die Umrüstung starten. Bis 2028 soll das Gaslicht außerhalb der Erhaltungszonen durch elektronische Lampen ersetzt werden. Immer noch offen ist die Frage, ob die Anlieger dafür zur Kasse gebeten werden. Diese Unklarheit war einer der meistgenannten Kritikpunkte bei den neun Informationsveranstaltungen für Bürger, die in September und Oktober ausgerichtet worden waren.

Interaktive Karte: Hier sehen Sie, wo Gaslaternen in Düsseldorf stehen

(arl)