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Düsseldorf: 40 Millionen Euro für Kö-Bogen II

Düsseldorf : 40 Millionen Euro für Kö-Bogen II

Die Stadtverwaltung kann nun die Finanzierungsdetails für die Umgestaltung der Oberfläche beim zweiten Bauabschnitt des Großprojekts Kö-Bogen ausarbeiten. Der Rat hat einer Beschlussvorlage zugestimmt, die ein Volumen von etwa 40 Millionen Euro vorsieht. Wenn 2016 die Wehrhahn-Linie in Betrieb geht, die Bahnen zwischen Schadowstraße und Heine-Allee unterirdisch fahren und alle drei Autotunnel fertig sind, soll der gesamte Bereich zwischen Theatermuseum und Johanneskirche neu gestaltet werden.

Entstehen soll dabei vom Dreischeibenhaus bis zur Kirche im Süden eine Platanenallee mit einem Boulevard für Fußgänger und Radfahrer, auf dem nur noch die Straßenbahnen in Nord-Süd-Richtung oberirdisch fahren. Nördlich des Dreischeibenhauses wird auf 160 Metern Länge die Düssel freigelegt und eine neue Wegebeziehung zwischen den beiden Hofgarten-Teilen geschaffen.

Die Haltestellen der Straßenbahnen sind je Fahrtrichtung nördlich und südlich der Schadowstraße geplant und erhalten 25 Zentimeter hohe Bahnsteige. An den beiden Kreuzungen Berliner Allee/Martin-Luther-Platz sind Ampelübergänge für Fußgänger vorgesehen. Der Gleisbereich wird durch 30 Zentimeter hohe Rasengeländer und Sitzelemente vom Fußgängerbereich abgegrenzt. In der Schadowstraße und vor den Libeskind-Bauten werden die Gleise mit Start der Wehrhahn-Linie entfernt. Der Corneliusplatz wird wieder hergestellt, sobald die Container des U-Bahn-Baus und der Kö-Bogen-Pavillon versetzt sind.

(RP)