Düsseldorf: 27 Container fürs Riesenrad sollen nächste Woche zur Kö

Düsseldorf: 27 Container fürs Riesenrad sollen nächste Woche zur Kö

Am kommenden Montag beginnt der Abbau des Riesenrades am Burgplatz. Das Team von Oscar Bruch, das das "Wheel of Vision" betreibt, Vertreter der Stadtverwaltung und der Rheinbahn gehen davon aus, dass sich an den Plänen für das Gastspiel der Attraktion am Nordende der Königsallee nichts ändert.

Angestoßen hat die vierwöchige Präsenz des Fahrgeschäftes auf dem Corneliusplatz die Rheinbahn - aus Anlass der Inbetriebnahme der Wehrhahn-Linie.

Heikel für das Projekt ist der Vorstoß der Ratsfraktion Tierschutzpartei/Freie Wähler, die eine Sondersitzung des Stadtrates fordert und in dieser verlangen möchte, dass der "Verwaltungsakt" für das Riesenrad an der Kö rückgängig gemacht wird. Die Fraktion folgt der Sorge von Tierschützern und hat ihren Vorstoß mit dem Titel "Schutz der Tiere - Präventivmaßnahme statt Tod" überschrieben. Für die Stadtspitze reicht eine Debatte in Ordnungs- und Umweltausschuss aus, die nächste Woche tagen.

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Wenn alles nach Plan läuft, soll sich das Rad vom 28. Januar bis zum 28. Februar an der Kö drehen. Das 350 Tonnen schwere Gerät wird ab dem kommenden Montag in seine Einzelteile zerlegt und dann in 27 Containern verstaut. Die Container sollen im Laufe der Woche zur Königsallee gebracht werden. Der Aufbau ist dann ab dem Montag darauf vorgesehen. Ein Transport zunächst ins Lager nach Mönchengladbach würde die Kosten unnötig in die Höhe treiben. Eine Genehmigung für das Gastspiel ist bereits erfolgt, eine Rücknahme könnte zu Kosten für die Stadt führen.

(ujr)