Kontinuierlicher Ausbau: 26 Schulen ab heute ganztags

Kontinuierlicher Ausbau: 26 Schulen ab heute ganztags

An den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen Düsseldorfs werden heute 3680 Kinder neu aufgenommen. Und morgen beginnt für 4400 i-Dötzchen die Schulzeit. Die Polizei kündigt Tempo-Kontrollen an.

Sechs weitere Schulen laufen von diesem Schuljahr an im Ganztagsbetrieb. Zu den 20 bereits bestehenden weiterführenden Ganztagsschulen kommen die Theodor-Litt-Realschule sowie fünf Gymnasien: Comenius-, Annette-von-Droste-Hülshoff-, Friedrich-Rückert- , Leibniz-Gymnasium und das Gymnasium Gerresheim. Damit geht der kontinuierliche Ausbau des Ganztags weiter, aber nicht an allen Standorten sind die Mensen und Ruheräume schon komplett gebaut und eingerichtet. "Wir bemühen uns um einen möglichst schnellen und reibungslosen Ausbau", so Baudezernent Gregor Bonin. "Aber mit dem ein oder anderen Provisorium müssen Lehrer und Schüler eventuell leben."

Insgesamt werden an den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen heute 3680 Kinder neu aufgenommen; das sind 62 weniger als im Vorjahr. Sie verteilen sich auf die Gymnasien, Real-, Gesamt- und Hauptschulen. Leicht zurückgegangen ist auch die Zahl der Erstklässler, die morgen ersten Schultag haben. 4400 i-Dötzchen werden eingeschult, 292 weniger als im Vorjahr. Für sie — und die weiteren Grundschüler — hat sich aber die Zahl der Ganztagsplätze erhöht.

Nicht nur im Offenen Ganztag, übrigens: 16 Schulen bieten in diesem Jahr erstmals insgesamt 58 Ganztagsklassen mit vollbeschäftigten pädagogischen Fachkräften. Dieses Modell bietet eine andere Rhythmisierung von Unterricht, Spiel- und Erholungsphasen über den gesamten Tag. Zusammen mit dem Angebot in den Offenen Ganztagsgruppen gibt es damit 11 123 Plätze, was einer Bedarfsdeckung von 59 Prozent entspricht. Laut Stadtverwaltung ist die Versorgung der Grundschulkinder mit Betreuungsplätzen weiterhin gesichert — und wird in dem Maße weiter ausgebaut, wie die Hort- und Schulkindplätze in anderen Einrichtungen zurückgehen.

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Die neue Schulpolitik der rot-grünen Landesregierung wird sich nicht unmittelbar auf die Stadt auswirken. So bleibt es etwa bei der Öffnung der Grundschulbezirke; sie werden nicht wieder eingeführt. Auch ist die Einrichtung einer weiteren Gesamtschule oder einer Modellschule nicht in Sicht. Stattdessen wird die Kartause-Hain-Hauptschule nach und nach in eine Realschule umgewandelt.

Die Polizei hat angekündigt, heute und in der gesamten Woche, womöglich auch länger, vor allem auf den Straßen in Schulnähe, mit Radaranlagen und Laser-Messgeräten Tempo-Sünder zu jagen. Die Zahl der Schulweg-Unfälle sei zwar rückläufig, aber dennoch werde man vor allem rund um Schulen auf Verkehrssünder achten, hieß es. Im vorigen Jahr hatte es nach den großen Ferien über 1000 Verwarnungen, über 40 Bußgelder gegeben und zwei Fahrer waren mussten sogar ihren Führerschein abgeben.

(RP)
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