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Größte Kirmes am Rhein: 20 Gründe, warum man sich auf die Kirmes freuen kann

Größte Kirmes am Rhein : 20 Gründe, warum man sich auf die Kirmes freuen kann

Am Freitag geht es los – um 14 Uhr wird die 111. Ausgabe der Größten Kirmes am Rhein eröffnet. Wenn das Wetter mitspielt, werden bis zum 22. Juli vier Millionen Besucher auf die Rheinwiesen kommen. Alles Wichtige zum Start des Rummels.

Am Freitag geht es los — um 14 Uhr wird die 111. Ausgabe der Größten Kirmes am Rhein eröffnet. Wenn das Wetter mitspielt, werden bis zum 22. Juli vier Millionen Besucher auf die Rheinwiesen kommen. Alles Wichtige zum Start des Rummels.

Beginn Um 14 Uhr eröffnen die Sebastianus-Schützen um Chef Lothar Inden und Oberbürgermeister Dirk Elbers die größte Kirmes am Rhein. Beim Rundgang werden die erstmals vertretenen Schausteller begrüßt. Danach ist die Kirmes für die Öffentlichkeit freigegeben.

Attraktionen Neu dabei sind in diesem Jahr unter anderem die Wildwasserbahn "Rio Rapidos" und die "Geisterstadt", eine generalüberholte Geisterbahn aus den 60er Jahren. Im Nostalgiebereich sind mehrere historische Attraktionen versammelt. Insgesamt sind 320 Schausteller mit großen und kleinen Fahrgeschäften, Losbuden, Kinderspielen oder Shows dabei. Die Kirmes ist an Wochentagen ab 14 Uhr geöffnet, samstags ab 13 Uhr sowie sonntags ab 11 Uhr.

Anreise mit dem Auto Im Umkreis der Kirmes gibt es keine Parkplätze. Die Stadt warnt, dass sie gegen Falschparker konsequent vorgehen wird — wer sich Knöllchen und Stress ersparen will, kann auf dem Messeparkplatz parken. Von dort verkehren von 14 bis 2 Uhr Pendelbusse. Parken und Busfahrt für alle Insassen kosten zusammen zehn Euro.

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Öffentliche Verkehrsmittel Mehrere U-Bahn- und Buslinien führen zum Festplatz. Zur Haltestelle "Luegplatz" fahren die Linien U70, U74, U75, U76 sowie U77. Die Haltestelle "Jugendherberge" wird von den Buslinien 835 und 836 bedient.

Schützen Die Kirmes ist das Fest der Sebastianus-Schützen, und die haben auch wieder ein Festprogramm. Höhepunkt sind die beiden eindrucksvollen Züge durch die Stadt. Am Samstag geht der Zug vom Festplatz zum Rathaus, wo ab 17 Uhr die feierliche Investitur und der große Zapfenstreich zu sehen sind. Die Route führt erstmals nicht über die Bolkerstraße. Am Sonntag folgt ab 15 Uhr der große historische Festzug mit der Parade auf der Reitallee im Hofgarten (gegen 16 Uhr). Der Zug beginnt an der Cecilienallee.

Fähre Die Schiffe über den Rhein pendeln an Wochentagen ab 13 Uhr bis Kirmesende zwischen dem Anleger in der Altstadt und der Festwiese. Am Samstag geht es schon um 11 Uhr los, am Sonntag um 10.30 Uhr. Die Fahrt kostet zwei Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder bis 9 Jahre. Während des Feuerwerks pausiert die Fähre.

Besuch mit Kindern Nach anhaltenden Beschwerden des Kinderschutzbunds gibt die Kirmes nun erstmals in Zusammenarbeit mit dem Verband Empfehlungen für Eltern. Demnach ist der frühe Nachmittag die beste Zeit für einen Besuch mit Kindern, um 20 Uhr sollte Schluss sein. Für Kinder unter drei ist die Kirmes laut diesen Empfehlungen nicht geeignet. Die Altersbegrenzungen der Geräte sollten eingehalten werden.

Festzelte Zur Party laden die Brauereien Schlüssel, Frankenheim, Diebels, Schumacher, Schlösser und — nach einem Jahr Pause — Füchschen. Dazu gibt es die Alpenwelt und die Festhalle der Schützen. Ein Höhepunkt für Tausende Feierwütige wird wieder der "Pink Monday" an diesem Montag, der traditionelle Treff der Homosexuellen. Für die ganze Kirmes gelten weiter die strengeren Sicherheitsbestimmungen, die nach dem Loveparade-Unglück in Duisburg beschlossen wurden. Am Eingang jedes Zelts wird mitgezählt, damit die vorgeschriebene Höchstzahl von Besuchern nicht überschritten wird.

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(jco/top)