1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf

Düsseldorf: 20 000 Kinder zu Mitmachmesse eingeladen

Düsseldorf : 20 000 Kinder zu Mitmachmesse eingeladen

30 Vereine präsentieren ihre Sportart unter dem Motto "Kids in Action" im Arena-Sportpark.

Die bereits zehnte Auflage der Info-Messe "Kids in Action" findet am kommenden Sonntag von 11 bis 16 Uhr im Arena-Sportpark statt. 30 Düsseldorfer Vereine werden dann wieder 50 verschiedene Sportarten präsentieren. 20 000 Kinder der Klassen zwei bis fünf sind eingeladen, sich ein Bild von den Angeboten zu machen. Darunter sind natürlich Fußball oder Leichtathletik, aber auch weniger alltägliche Sportarten wie Baseball, Fechten, Inlinehockey oder Lacrosse. Erstmals dabei: SUP, die Abkürzung für Stand Up Paddling. Dabei paddeln die Sportler stehend auf einer Art Surfbrett.

"Wir haben vor zehn Jahren mit rund 500 Teilnehmern angefangen, zuletzt waren es mehr als 6000, die an diesem Tag den Weg zu uns gefunden haben", erläutert Sportdezernent Burkhard Hintzsche nicht ohne Stolz. Die Messe für Kinder baue auf den sportmotorischen Tests bei Schulkindern auf - 9000 seien im aktuellen Schuljahr untersucht worden - die wiederum Baustein des bundesweit anerkannten "Düsseldorfer Modells" seien, einem ausgeklügelten Programm, das der Bewegungs- und Talentförderung bei Kindern dienen soll.

  • Stadt Kempen : Kids in Action: Grundschüler probieren Sportarten aus
  • Stadt Willich : "Kids in Action": Eine aktive Spielbörse für Kinder und Eltern
  • Nettetal : Grundschüler können Sportarten ausprobieren
  • Fünf Lieblingsorte Mit Udo Skalnik : Abschalten im Arena-Sportpark
  • Von Aerobic bis Kegeln : Warum Sportarten aussterben
  • Der 13 Jahre alte Lars von
    Sport-Informationstag : Grundschüler probieren Sportarten aus

Wohin der Trend geht in Düsseldorf, lässt sich daran ablesen, dass allein drei Vereine Judo anbieten, drei weitere sich dem Tanzsport verschrieben haben. Mehr Präsentationsfläche bekommen die Fußballer auch nicht, neben der Fortuna sind noch Agon 08 und die SFD-Süd mit von der Partie. "Wir haben alle Vereine in der Stadt angeschrieben, diese 30 haben ihre Bereitschaft erklärt, teilzunehmen", erklärt Mike Eigen vom Sportamt. Ein Konkurrenzdenken gebe es unter den beteiligten Vereinen nicht, auch wenn bisweilen ein und dieselbe Sportart angeboten werde. "Wir setzen da ganz auf Kooperation und hoffen auch auf die Fairness der Vereine untereinander. Zudem macht es in der Regel wenig Sinn, ein Kind, das zum Beispiel im Süden wohnt und sich für eine bestimmte Sportart interessiert, ausgerechnet nach Angermund zu schicken", sagt Eigen.

Mit den Stadtwerken hat das Sportamt für die Durchführung der Messe seit acht Jahren einen verlässlichen Partner. "Das ist Breitensportförderung im besten Sinne", begründet Personalvorstand Rainer Pennekamp das Engagement.

(RP)