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Heerdt: 150.000 Schaden bei Brand

Heerdt : 150.000 Schaden bei Brand

Mit dem Schrecken davongekommen sind am Abend die 20 Bewohner eines Hauses in Heerdt. Gegen 18.15 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz an die Werftstraße gerufen, weil sich ein Feuer im Obergeschoss des für Dachdeckerarbeiten eingerüsteten Hauses ausgebreitet hatte.

"Als ich in der Küche stand, merkte ich plötzlich, dass es nach verbranntem Papier roch", berichtete Anwohnerin Margot Tiemann. "Ich schaute aus dem Fenster und sah, dass Qualm aus der Dachrinne quoll. Und in dem Moment, als ich die Feuerwehr anrief, schlugen mir schon die Flammen entgegen." Daraufhin habe sie eiligst die übrigen sechs Mietparteien benachrichtigt und sei ins Freie geflohen. Dort harrten die Anwohner auch eine Stunde nach dem Einsatz noch betroffen aus. Verletzt wurde niemand.

Den Beamten der Wachen Oberkassel und Mitte gelang es mit schwerem Atemschutzgerät, das Feuer zügig unter Kontrolle zu bringen. Dabei kamen vier Drehleitern zum Einsatz. "Nicht zuletzt auch dank des Gerüsts war das Dachgeschoss gut zu erreichen", sagte Feuerwehrsprecher Peter Küpperbusch. Tiemanns Küche und Teile ihrer "frisch renovierten" Wohnung wurden bei dem Brand schwer beschädigt, ebenso weitere Teile des vierten Geschosses.

Die Feuerwehr bezifferte den entstandenen Schaden am Abend auf rund 150.000 Euro. "Vermutlich wurde der Brand durch die Dachdeckerarbeiten ausgelöst", sagte Küpperbusch. Neben Dachpappe sei auf dem Dach auch eine Propangasflasche gefunden worden.

(RP)