Düsseldorf: 13 Schulen traten bei "Abi Battle" an

Düsseldorf : 13 Schulen traten bei "Abi Battle" an

Mehr als 6000 Euro kamen bei der Party für die Abikasse der Schüler im Port Seven zusammen.

Im Port Seven hat die Abi-Saison schon begonnen: Am Freitagabend feierten 1700 Partygäste in Vorfreude auf den Schulabschluss und traten beim Finale des "Abi Battle meets Magicnights Pre Abi" in verschiedenen Wettkämpfen gegeneinander an. Gewonnen hat dabei das Team des Marie-Curie-Gymnasiums. Auf dem zweiten Platz landete das Luisen-Gymnasium, der dritte Rang ging an das Gymnasium Gerresheim. Doch auch die zehn weiteren Schulen, die sich am "Abi Battle" beteiligten, bekamen etwas vom Kuchen ab: Insgesamt wurden mehr als 6000 Euro an die Abiturienten verteilt. Die Preisgelder werden über Sponsoren und einen Teil des Partyerlöses getragen.

Doch die Abiturienten maßen sich nicht nur zum Spaß an der Sache miteinander, sondern um Geld für den Abi-Ball oder andere Aktionen zu generieren. Organisiert wurde die Party mit Wettkampf vom Remscheider Unternehmen Abi Battle, das von den Brüdern Tobias und Florian Unkel geführt wird, und der Neusser Firma Magic Nights. Seit vier Jahren richtet Abi Battle Wettkämpfe in Düsseldorf aus. Bereits seit elf Jahren sind die Unkels mit ihren Partys im Bergischen Land aktiv. "Die Idee dahinter war, nicht nur eine Party zu veranstalten, sondern das Ganze mit Spielen spannender zu machen und dabei noch Geld für die Ausgaben der Abiturienten zu sammeln", erklärt Geschäftsführer Florian Unkel.

Bei der Struktur der Wettkämpfe orientierte sich das Team an der Sendung "Schlag den Raab". Mehrere Runden wurden ausgetragen. So mussten die Schüler bei einem Spiel in zwei Minuten Holzblöcke zu einem möglichst hohen Turm aufeinanderstapeln. Einige Spiele fanden bereits vor dem Abend statt. So wurden Luftballons an die Teams verschickt. Sie mussten durch starkes Aufblasen so schnell wie möglich zum Platzen gebracht werden. Die Schüler sollten sich dabei filmen und dann die Videos an Abi Battle schicken. Nur 12 Sekunden brauchte der Gewinner.

Da es bei Abi-Partys oft zu Problemen wegen übermäßigen Alkoholkonsums kommt, trugen alle Besucher verschiedenfarbige Armbänder, um dem Personal anzuzeigen, wer noch unter 18 war. Einige stark alkoholisierte Besucher wurden an der Tür wieder abgewiesen. "Manche übertreiben das Vorglühen", sagt Unkel. Insgesamt bezeichnet er die Partynacht, die bis 4 Uhr morgens dauerte, jedoch als "ruhig".

(RP)
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