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Dormagen: Zum Feiern nach Toro

Dormagen : Zum Feiern nach Toro

Die spanische Kleinstadt Toro ist eine von drei Partnerstädten Dormagens. Rund 10 000 Einwohner leben in dem Ort, doch während der großen Feste im Jahr blüht die Stadt auf. Dann kommen sehr viele Touristen nach Toro.

Seine alte, hölzerne Stierkampfarena hat Toro wieder aufgebaut. Neben einigen Palästen und der berühmten Santa-Maria-Kirche prägt sie das heutige Stadtbild. Auch wenn Lucie Heydt, Geschäftsführerin der Deutsch-Hispanischen Gesellschaft, eine Gegnerin des Stierkampfs ist: Nach Toro fährt sie immer sehr gerne. "Die Menschen dort sind sehr gastfreundlich und unkompliziert", sagt Lucie Heydt.

Die spanische Kleinstadt ist eine von drei Partnerstädten Dormagens. Im Jahr 1994 wurde die Partnerschaft offiziell gemacht. Wer eine Reise nach Toro plant, der kann sich gut an den für Touristen attraktiven Festen orientieren, meint Lucie Heydt. Die Stadt pulsiert besonders während des Karnevals, in der Osterwoche, dem "Fiesta San Augustín" und beim alljährlichen Weinfest.

Dann seien die Straßen voll mit Paraden und tanzenden, fröhlichen Menschen. Tatsächlich finden "Fiesta San Augustín" und das Weinfest schon bald statt. Jede Menge Paraden und Musik an jeder Straßenecke sind charakteristisch für die "Fiesta San Augustín". Zum Fest bieten die ansässigen Händler jede Menge Wein, Käse und Schinken an.

Toro ist eine Stadt, die von ihrer Historie geprägt wird. Früher war die Stadt ein strategisch günstiger Standort, da sie auf einer Anhöhe über dem Fluss "Duero" liegt. Außerdem ist Toro ein ehemaliger Königssitz. Die Spuren sind noch heute zu erkennen: Paläste und ein historisches Stadtbild mit vielen alten Häusern sind einen Besuch wert.

In Familien kann man in Toro eher nicht unterkommen. "Wir haben aber gute Verbindungen zu den Hotels vor Ort", sagt Lucie Heydt von der Deutsch-Hispanischen Gesellschaft. Eine Reise in die spanische Kleinstadt lässt sich also gut über den Verein organisieren.

Toro lebt vom Tourismus. Zu den großen Festen kommen mehr Menschen als Einwohner in die Stadt. Doch die Toresanos, wie die Bewohner sich selbst nennen, sind auf die Besucher vorbereitet. In dem kleinen Ort gebe es sogar sprofessionelle und gut organisierte Stadtführungen, sagt Heydt. Doch im Schnitt bleiben die Gäste nur ein bis zwei Nächte. Toro ist für die Touristen ein Ort der Durchreise.

Immerhin liegt der Ort auf dem Jakobsweg und entlang der Straße nach Portugal und damit zum Meer. "Mehr als Meer" ist das Motto der Deutsch-Hispanischen Gesellschaft. Denn genau das gibt es in Toro. Kein Meer, dafür Kultur satt und eine lebendige Stadt. "Wenn man etwas sehr spontan organisiert, kommt trotzdem etwas Großes dabei heraus", sagt Heydt.

Info Lucie Heydt Tel. 02137 922688

(NGZ)