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Dormagen: Zons startet Tourismus-Saison

Dormagen : Zons startet Tourismus-Saison

Jürgen Waldeck, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins der Stadt Zons, verspricht ein umfangreiches Programm. Eckpunkte sind der Matthäusmarkt und die Wiedereröffnung der historische Mühle.

"Für Touristen aus der Region ist der Besuch in Zons ein Muss", meinte Hans Sturm, stellvertretender Bürgermeister in Dormagen, bei der Eröffnung der Tourismus-Saison am Zonser Schweinebrunnen. Nachdem am Samstag Abend über tausend Feierlustige bis halb vier morgens in den Mai getanzt hatten, wurde gestern das Kulturprogramm der Saison vorgestellt:

Drehorgelfest Am 12. und 13. Juni wird aus allen Ecken von Zons die typische Melodie der Leierkästen ertönen. Jedes zweite Jahr veranstaltet das Kreismuseum dieses Fest, bei dem die verschiedensten Variationen der Drehorgel durch die Straßen ziehen.

Mühlenfest Über 600 Jahre ist die Windmühle ein fester Teil des Ortes. "Leider nagt auch hier der Zahn der Zeit", sagt Jürgen Waldeck, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsverein (hvv) der Stadt Zons. Nach der umfassenden Renovierung des Mauerwerks und der Flügel wird die Mühle am Deutschen Mühlentag, Pfingstmontag, 13. Juni, wiedereröffnet. Dann zeugt die im ehemaligen Sacklager eingerichtete Ausstellung von Müllerswerkzeugen vom Arbeitsalltag im Gebäude. Zudem erfahren die Besucher aus erster Hand von einem Müller, wie die Windmühle früher benutzt und das Korn gemahlen wurde.

Der Zigeunerbaron Zum 13. Mal führt der Weg der Neuen Operette Düsseldorf am 8. und 9. Juli nach Zons. Mit bunten Kleidern, viel Goldschmuck und großen Schlapphüten wird dieses Jahr auf der Freilichtbühne Zons die Operette von Johann Strauß "Der Zigeunerbaron" aufgeführt. Mit einer Kombination aus Tanz und Gesang hoffen die über 50 Balletttänzer, Musiker, Sänger und Techniker vor der Naturkulisse wieder, wie im vergangenen Jahr, mehr als 1000 Besucher anzulocken.

31. Matthäusmarkt Am 17. und 18. September ziehen Handwerker, Ritter und Gaukler durch die Gassen oder verkaufen an ihren Ständen selbstgemachte Kunst- und Gebrauchsgegenstände. "Wir achten darauf, dass an jedem Stand auch etwas hergestellt wird, damit es was zu Gucken gibt", sagt Helga Scholten, Geschäftsführerin des hvv Zons. Dieses Jahr wird es 160 Stände auf den Straßen geben, während auf den Rheinwiesen Ritter das Wochenende über kampieren und Turniere abhalten.

Lebende Krippe Mit Schafen, einem Esel und vielen Darstellern geht's auf die Freilichtbühne. Dort wird am 3. und 4. sowie am 10. und 11. Dezember die Weihnachtsgeschichte nachgespielt.

Info www.hvv-zons.de

(NGZ)