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Dormagen: Ziel: Übergang von Schule in Beruf verbessern

Dormagen : Ziel: Übergang von Schule in Beruf verbessern

Rund vierzig Fachleute der Jugendberufshilfe tauschten sich auf Einladung der Stadt Dormagen im Historischen Rathaus über die verschiedenen Möglichkeiten aus, die Jugendlichen bei der Berufswahl zu stärken. Die Teilnehmer arbeiten für verschiedene Träger wie Schulen, Jobcenter und sozialpädagogische Dienste.

Diskutiert wurde über aktuelle Entwicklungen - vor allem mit Blick auf den aktuellen 15. Kinder- und Jugendbericht des Bundesfamilienministeriums. "Darin wird deutlich, dass die Übergangsphase zwischen Schule und Beruf immer komplexer wird und sich teils sogar bis in das dritte Lebensjahrzehnt dehnt", erläutern Angelika Fernhomberg und Cosima Nauroth von der kommunalen Jugendberufshilfe. So gut die Präventionskette und Unterstützung durch das "Dormagener Modell" für die ersten Jahre der Kinder und ihrer Familien sei, so sehr müsse auch in späteren Jahren diese wichtige Unterstützung fortgesetzt werden, fordern sie: "Wir müssen den Fokus von frühen Hilfen daher dringend und intensiv auf junge Menschen bis zum vollendeten 26. Lebensjahr legen", blicken die Expertinnen auf diese wichtige Lebensphase. In enger Kooperation der Beteiligten umgesetzt wird in diesem Bereich bereits das Vorhaben "Jugend stärken im Quartier" des Europäischen Sozialfonds.

Aktiv bei dem Treffen dabei waren auch die SWD-Fachkräftesicherung und diverse Ausbildungsbetriebe. Nordrhein-Westfalen spüre den Fachkräftemangel, das mache fachübergreifende Ansätze erforderlich, wie Klaus Güdelhöfer von der Stadt Dormagen betont: "In Dormagen hat sich die Jugendberufshilfe bereits früh vernetzt. Das ist eine gute Ausgangsposition, um jungen Menschen und der heimischen Wirtschaft in der komplexen Ausbildungssituation gleichermaßen zu helfen."

(NGZ)