1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Zentrum fordert eigenen Wertstoffhof für Dormagen

Abfallentsorgung : Zentrum fordert eigenen Wertstoffhof für Dormagen

Den Bürgern soll die Beseitigung von Abfällen leichter gemacht werden. Der Weg zur Deponie nach Neuss sei für viele Dormagener zu weit und werde gescheut, heißt es vom Zentrum.

Das Zentrum setzt sich für einen eigenen Wertstoffhof für Dormagen ein. Eine solche Einrichtung vor Ort sei unter verschiedenen Gesichtspunkten sinnvoll, argumentiert Ratsmitglied Michael Kirbach. Für die Entsorgung von kleinteiligem Sperrmüll sowie Elektro- und Metallschrotten müssten den Bürgern niederschwellige Angebote gemacht werden. „Dies wird zum einen die Bereitschaft erhöhen, Müll ordnungsgemäß zu trennen. Zum anderen hoffen wir, dass dadurch das wilde Abladen von Müll in Wäldern, an Altglas-Containern etc. zurückgehen wird“, sagt der Zentrumspolitiker.

 Wertstoffhof-Befürworter: Ratsmitglied Michael Kirbach.
Wertstoffhof-Befürworter: Ratsmitglied Michael Kirbach. Foto: Zentrum

Die Neusser Deponie sei für viele Dormagener zu weit entfernt. Es sei zudem sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch wenig sinnvoll, wegen einer kleinen Menge an Abfall nach Neuss fahren zu müssen. „Die Dormagener Zentrumsfraktion hat daher für die nächste Ratssitzung einen Antrag formuliert, welcher die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zu einem Wertstoffhof in Dormagen zu entwickeln, und dem Stadtrat zur Entscheidung vorzulegen“, führt Hans-Joachim Woitzik, Fraktionsvorsitzender des Zentrums aus.

  • Bayer-Coach Dusko Bilanovic (l.) mit TSV-Pressesprecher
    2. Handball-Bundesliga : Starke Dormagener verpassen Überraschung knapp
  • Verena Oefler (SWD und Nahwerte) (r)
    Auszeichnung nach Befragung : Dieses Geschäft ist der „Lieblingsladen“ der Dormagener
  • Aron Seesing im Interview mit Detlev
    2. Handball-Bundesliga : Dormagen holt einen Punkt für die Moral

Durch das Sammeln und Verkaufen von Wertstoffen wie Papier, Metall und Elektroschrotten könnten auch Einnahmen für die Stadt erzielt werden. Und die, so das Zentrum, könnten beispielsweise dafür genutzt werden, die Erhöhung von Müllgebühren für die Menschen in Dormagen abzufedern. „Zudem würde ein Wertstoffhof mit regelmäßigen Öffnungszeiten den „Altpapier-Tourismus“ nach Neuss reduzieren, und die mobilen Sammelaktionen für Papier würden dadurch ebenfalls obsolet“, so Thomas Freitag, stellvertretender Fraktionsvorsitzender des Zentrums.

(ssc)