Dormagen: Wuppermetall: Gerichtsurteil steht bevor

Dormagen : Wuppermetall: Gerichtsurteil steht bevor

Im Gerichtsstreit zwischen dem Aluminiumverarbeiter WMV (ehemals Wuppermetall) und Anwohnern der Bahnstraße steht eine Entscheidung bevor. Nach der kurzen mündlichen Verhandlung rechnet der Sprecher der Verwaltungsgerichts Düsseldorf mit einem Urteil in den nächsten zwei Wochen. Die Entscheidung werde schriftlich zugestellt.

In dem Disput geht es um Sicherheitsbedenken der Anwohner von St. Peter. Im Februar 2009 hatte es eine Explosion auf dem Gelände an der Robert-Bosch-Straße gegeben.

"Es war eine kurze Verhandlung", so Marc Felsberg. Ein Gefühl dafür, wie das Verfahren ausgehen könnte, habe er nicht. Gemeinsam mit anderen Anwohnern will er bewirken, dass die Großentstaubungsanlage des Unternehmens nicht mehr in Betrieb geht.

Vor einem Jahr hatte die Bezirksregierung zunächst die kleineren Betriebseinheiten 4, 6 und 8 frei gegeben, die von der Explosion nicht betroffen waren – mit Auflagen: Staubablagerungen müssten vermieden werden; außerdem schrieb die Behörde vor, die elektrischen Anlagen messtechnisch zu überprüfen. Die Maßnahmen ergaben sich auf einem Gutachten, dass die Bezirksregierung mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW konzipiert hatte.

(NGZ)
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