Wohnen in Dormagen: Zentrums-Fraktion startet Umfrage zu Tiny Houses

Wohnen in Dormagen : Zentrums-Fraktion startet Umfrage zu Tiny Houses

Die Idee kommt von der Zentrums-Fraktion, und die gibt weiter Gas im Bemühen, mit Tiny-Houses eine neue Wohnform in Dormagen zu platzieren. Um ihrem Ansinnen mehr Rückhalt zu geben, hat das Zentrum jetzt eine Online-Befragung geschaltet.

„Alle Dormager sind eingeladen, Vorschläge für mögliche Standorte im gesamten Stadtgebiet einzureichen und darüber abzustimmen, welche der Orte sie für sinnvoll erachten“, sagt Fraktionsvorsitzender Hans-Joachim Woitzik.

Auf Antrag des Zentrums wurde das Thema im Oktober im Planungsausschuss diskutiert. Dabei wurde beschlossen, dass in Dormagen künftig bei der Erstellung neuer Bebauungspläne mögliche Flächen für Tiny Houses ausgewiesen werden können. Das Zentrum will mit dieser Idee dazu beitragen, die Wohnraumknappheit zu entschärfen. „Viele Städte stehen in Sachen Tiny-Houses bereits in den Startlöchern. Dortmunds Bauverwaltung prüft aktuell die Bereitstellung einer Fläche. Auch in Bremen, Hannover und Schwäbisch-Hall gibt es Initiativen. In Mehlmeisel (Fichtelgebirge) existiert derweil schon ein Tiny-House-Village“, erklärt Hartmut Aschenbruck, Mitglied im Planungsausschuss. Der Vorteil von Tiny Houses ist deren Mobilität. Sie sind jederzeit versetzbar. Bereitgestellte Flächen können daher später ohne größeren Aufwand leicht für etwas anderes genutzt werden. „Wir weisen darauf hin, dass kein neues Bauland verbraucht werden soll“, so Woitzik. „Dies steht auch genauso in unserem dazugehörigen politischen Antrag. Kostbares Bauland soll für neue Ein- und Mehrfamilienhäuser erhalten bleiben.“

Die Online-Umfrage läuft bis Ende des Jahres. Sie ist unter www.zentrumspartei-dormagen.de zu finden. Das Zentrum wird die Ergebnisse im Januar an die Verwaltung übergeben, damit diese überprüfen kann, welche Areale alle nötigen Voraussetzungen erfüllen.