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Dormagen: Wir sind das Tierheim

Dormagen : Wir sind das Tierheim

Vom "Gassi-Gänger" bis zum Vorsitzenden: Jeder Mitarbeiter des Dormagener Tierheimes, das im November 1981 gegründet wurde, ist für verschiedene Bereiche zuständig. Die NGZ stellt sie vor.

Egal ob Hund, Katze oder Maus - im Dormagener Tierheim ist jedes Tier in Not willkommen. Auch Frettchen sind hier schon einmal zu Gast. So wie vor zwei Monaten, als jeder Besucher schnell die Tür hinter sich schließen musste, damit die kleinen Tiere nicht wegliefen.

Doch um ein Tierheim in Schuss zu halten, müssen viele unterschiedliche Aufgaben erledigt werden. Die gebürtige Thailänderin Victoria Plaßmann arbeitet seit November 2011 als Tierpflegerin. "Ich kümmere mich um alle Tiere gleichermaßen", sagt sie. Bei Rudi Hoffmann ist das anders. Der 72-jährige Rentner hatte lange selber Hunde. Nachdem sein Yorkshire Terrier eingeschläfert werden musste und wenig später seine Frau starb, entschloss er sich dazu, im Tierheim auszuhelfen. Deshalb ist er nun seit April 2011 einer der sogenannten "Gassi-Gänger". Diese Bezeichnung findet er allerdings unpassend. Schließlich gehe es nicht einfach nur darum, mit den Hunden spazieren zu gehen. "Man muss gut mit den Tieren umgehen können", sagt er.

Seit einem Jahr ist er für die sechsjährige Tara zuständig. "Sie kam aus Spanien und wurde schlecht behandelt, deshalb musste ich erst einmal ihr Vertrauen gewinnen," erzählt er. Auch Deutsch habe er ihr beibringen müssen, witzelt er. Zu den Aufgaben des Vorsitzenden Heinz-Karl Rehbein gehört es auch, das Personal einzustellen. Die Rheinfelderin Tanja Kalkowsky ist gerade im dritten Jahr ihrer insgesamt vierjährigen Ausbildung und hofft, anschließend weiter im Dormagener Tierheim arbeiten zu dürfen. "Es macht mir Spaß, Tieren ein neues Zuhause zu geben", erzählt sie. Auch das Team sei sehr nett.

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