Dormagen: Wildwuchs verärgert Nachbarn

Dormagen : Wildwuchs verärgert Nachbarn

Stadt will sich um das Haus kümmern, das auf ihrem Grund und Boden steht.

Immer wenn Frederik Geilenkirchen durch die Zonser Altstadt spaziert und einen Blick auf das Haus Nummer 48 der Hubertusstraße wirft, ärgert er sich: Denn dort, so sagt der Dormagener, sieht es so aus, wie es sich für das touristische Aushängeschild der Stadt nicht gehört: "Es ist dort total verwildert, das nicht gepflegte Gestrüpp hat aus dem Garten einen Dschungel gemacht", sagt Geilenkirchen. Dabei handelt es sich um ein Haus, das unter Denkmalschutz steht, wie die Stadt auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt. Ehemals ein Wohnhaus, ist es seit rund sechs Jahren nicht mehr bewohnt.

Was aus dem eigentlich schicken Haus wird, ist derzeit völlig unklar. Stadtsprecher Max Laufer sagt: "Was daraus wird und welche Nutzung es geben wird, darüber ist derzeit noch nicht entschieden." Seiner Aussage zu Folge wird die Stadt die Situation vor Ort überprüfen und gegebenenfalls auch eingreifen und sich um den Garten kümmern. Aber es geht nicht nur um Gestrüpp, sondern laut Angaben des Bürgers auch um "Unrat, vergammelte Blumentöpfe, Zaunreste" und anderes. Ebenso hat er festgestellt, dass der Deckel einer Senkgrube gebrochen ist und "je nach Wetterlage Gestank verbreitet". Auch das will die Stadt prüfen, verspricht Laufer, und sich darum kümmern. Zons zählt zu den Top-Adressen des Tourismus nicht nur in Dormagen, sondern auch im Rhein-Kreis Neuss.

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(schum)