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Wechsel in Dormagen: Hauke Keim leitet das Alloheim-Seniorenheim

Seniorenheim in Dormagen : Vorster Hauke Keim leitet Dormagens Alloheim-Seniorenresidenz

Am 1. Januar hat Hauke Keim aus Vorst die Leitung von Melanie Ulrich übernommen, die nach Mülheim an der Ruhr wechselt.

Nach sechseinhalb Jahren als Leiterin des Alloheims in Dormagen wechselt Melanie Ulrich in ein neues Altenpflegehaus der Alloheim-Gruppe in Mülheim an der Ruhr. „Dort bin ich geboren“, erklärte die 36-Jährige, die jetzt in Kamp-Lintfort lebt. Der Neubau, der am 1. April in Mülheim eröffnet wird, fordert ihre ganze Organisationskraft, trotzdem hilft sie in der Übergangszeit ihrem Nachfolger gern mit Rat und Tat, indem sie noch einmal in der Woche an ihrer alten Wirkungsstätte anzutreffen ist: „Hier habe ich mich sehr wohlgefühlt und tolle Jahre erlebt“, sagt sie dankbar für insgesamt neun Jahre in Dormagen.

Seit dem 1. Januar ist Hauke Keim (54) der Leiter der Dormagener Alloheim-Seniorenresidenz. Der gebürtige Vorster lebt mit seiner Tochter in Erkelenz. Vor Dormagen war er bei einem anderen Träger in Meerbusch in der Altenpflege tätig, davor hatte er in Freiburg und in Rheinland-Pfalz gearbeitet. „Jetzt freue ich mich auf meine Arbeit im gut bestellten Dormagener Alloheim“, sagte er gestern. Die ersten Eindrücke waren sehr positiv.

Seit seiner Kindheit ist Hauke Keim mit Brauchtum im Kaarster Stadtteil Vorst und Umgebung in Berührung gekommen, das wird ihn auch jetzt begleiten. Denn eine Abordnung des Bürger-Schützen-Vereins Dormagen besuchte am Donnerstagmittag das Alloheim, um sich von Melanie Ulrich zu verabschieden und „den Neuen“ zu begrüßen. „Brauchtum verbindet. Das Engagement für andere ist enorm wichtig für die Gesellschaft“, sagte Keim. Speziell den Senioren bringen Besuche der Schützen, Karnevalisten und Kindergärten nicht nur Freude, sondern auch schöne Erinnerungen zurück. Keim erläutert: „Senioren brauchen den Kontakt zur Gemeinschaft, sie sollen am Leben teilhaben.“ BSV-Vorsitzender Hans-Arnold Heier, der mit Geschäftsführer Wolfgang Schröder und dem stellvertretenden Geschäftsführer Udo Bünz einen Geschenkekorb überreichte, sagte die weitere Zusammenarbeit mit dem Alloheim zu. Neben dem Besuch am Schützenfest-Samstagnachmittag gehört dazu das Laserschießen für die Bewohner, dessen Sieger beim Alloheim-Sommerfest geehrt werden sollen, und die Möglichkeit für die Bewohner und Mitarbeiter, beim Schützenfestumzug am Sonntagnachmittag als Gäste mitzumarschieren. „Das macht allen Freude, auch den Zuschauern, so dass wir das weiterführen“, erklärte Heier.