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Dormagen: Wasserskianlage auf dem "Strabi" eröffnet

Dormagen : Wasserskianlage auf dem "Strabi" eröffnet

Das erste Wochenende war für die neue Wakeboardanlage ein voller Erfolg. Viele wollten sie ausprobieren, auch unsere Autorin traute sich.

Bei Arne Goebel sieht es ganz leicht aus. Dabei steht er heute auch zum ersten Mal auf dem Wakeboard. Schon nach dem ersten Anlauf fährt der 14-jährige Grevenbroicher aufrecht und schwungvoll über den in der Sonne glitzernden See, gezogen von der neuen Wakeboardanlage. Auf der anderen Uferseite angekommen geht es auf demselben Weg wieder zurück. So ist der Experte an der Anlagen-Steuerung immer in Sicht- und Rufweite. "Ich dachte, es sei anstrengend und schwer. Aber es hat wunderbar geklappt", sagt Arne, ehe er mir den Griff am Ende des Zugseils reicht.

Also: Die Füße in die Halterungen am Wakeboard geschoben, Neoprenanzug und Schwimmweste habe ich schon von Markus Haarmann, einem der beiden Betreiber der Anlage, oben am Wakebeach 257 bekommen. Dort steht ein amerikanischer Truck, dessen chillige Loungemusik man schon von weitem hört. Dazu Sand, Liegestühle, ein kühler Drink — die perfekte Location für einen sonnigen Tag. Aber vor der Erholung kommt der Sport, und so lausche ich aufmerksam den Anweisungen von Jojo, der die Anlage steuert und mich über das Wasser ziehen wird. Am Anfang die Arme anwinkeln, dann hoch aus dem Wasser kommen, die Hände zur Hüfte führen und später die Arme wieder anwinkeln, dazu das Board gerade stellen und die Bahn im Blick behalten — ganz schön viele Informationen. Nach der Theorie die Praxis, also rein in den kühlen See. Dass sich am Strand inzwischen viele Schaulustige versammelt haben, erhöht den Erfolgsdruck. Der erste Ruck kommt, ich hebe mich aus dem Wasser — und liege Sekunden später schon wieder drin. Soviel zu einem geglückten Start. Also noch mal, noch mal und noch mal. "Lass die Arme an der Hüfte", ruft Jojo über das Wasser. Würde ich ja gerne. Leider fehlt mir dazu aber die Kraft. Ein bisschen Hanteltraining hätte als Vorbereitung vielleicht gut getan. Irgendwann gebe ich wieder an Arne zurück. Der kann das einfach besser.

Widmen wir uns also der Entspannung am Wakebeach 257 und fragen Jürgen Dornbusch, der gemeinsam mit Haarmann die Anlage betreibt, nach der Resonanz des erstes Wochenendes: "Es waren tatsächlich einige Uhrzeiten schon ausgebucht. Die Leute kommen vom Strandbad rüber und schauen zu. Wir haben zahlreiche Nachfragen, viele kommen mit den Kindern wieder. Und ganz oft hören wir: Endlich passiert hier mal etwas." Ich werde bestimmt auch noch mal herkommen, das nächste Mal lieber zum Stand-Up-Paddling.

Info www.wakebeach.de

(NGZ)