Dormagen: Wasserprojekt vereint Schüler in Europa

Dormagen: Wasserprojekt vereint Schüler in Europa

Die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule nimmt zusammen mit anderen Schulen aus Europa an "Water for Life" teil. Das Comenius-Projekt beleuchtet ganz unterschiedliche Aspekte von Wasser – etwa chemische, ökologische, künstlerische.

Die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule nimmt zusammen mit anderen Schulen aus Europa an "Water for Life" teil. Das Comenius-Projekt beleuchtet ganz unterschiedliche Aspekte von Wasser — etwa chemische, ökologische, künstlerische.

Die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule nimmt am multilateralen Comenius-Projekt "Water for Life" teil. Bei diesem Projekt arbeiten Lehrer und Schüler mehrerer europäischer Schulen gemeinsam an einem Projektthema. Aus diesem Grund trafen sich Lehrer und Schüler der teilnehmenden Partnerschulen in der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule.

Das Projektthema "Water for Life" stammt von der spanischen Schule Instituto de Educación Secundaria IES Albal in Albal bei Valencia. "Uns hat das Projekt gefallen, daher wollten wir uns unbedingt daran beteiligen", sagt Axel Frieling, didaktischer Leiter an der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule. "Nach einer halbjährigen Bewerbungsphase wurde unsere Schule für das Comenius-Projekt von der europäischen Agentur des Comenius-Projekts angenommen", erzählt er.

Im Fokus des Projekts steht das Thema Wasser. Es werden chemische, biologische, ökologische und künstlerische Aspekte von Wasser näher betrachtet und untersucht. Auch Schulen aus Finnland, Frankreich, Italien, Polen und Rumänien nehmen an dem Projekt teil. Projektkoordinatorin an der Bertha-von-Suttner-Schule ist Britta Heiermann. Während des Treffens haben sich die Schüler gegenseitig ihre Schulen und Länder vorgestellt.

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Die Jungen und Mädchen aus den Partnerländern wohnten während dieser Zeit in Gastfamilien der Bertha-von-Suttner-Schule. "Das Interesse der Schüler am Projekt und auch an der Aufnahme eines Gastschülers war sehr groß", berichtet Axel Frieling.

Sechs Schüler haben sich zur festen Teilnahme am Projekt entschieden, 50 weitere Schüler nehmen teilweise am Projekt teil. Vor allem die Schüler aus den bilingualen Klassen beteiligen sich an dem Projekt. "Die Projektsprache ist Englisch, daher eignen sich besonders die bilingualen Schüler für das Projekt", sagt Britta Heiermann. Somit haben die Schüler, aber auch die Lehrer während des Projekts die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse aufzufrischen.

Diverse Ausflüge zum Thema Wasser standen an. Besucht wurde unter anderem Zons. Der mittelalterlich geprägte Ortsteil Dormagens wurde schließlich in der Vergangenheit schon häufig von Hochwasser heimgesucht. Bei dem Ausflug setzten sich die Schüler folgerichtig vor allem mit dem Thema Hochwasser auseinander. Der Worringer Bruch, der ein Hochwasserschutzgebiet ist, wurde auch besucht. Flora und Fauna wurden genau betrachtet und in verschiedene künstlerische Projekten eingebunden. Das Wasser wurde chemisch untersucht. "Der chemische Aspekt des Wassers wurde betrachtet. Dazu haben die Schüler Wasserproben entnommen und untersucht", sagte Axel Frieling. Doch nicht alle Ausflüge hingen mit Wasser zusammen. "Eine Führung durch den Kölner Dom durfte natürlich nicht fehlen", sagt Britta Heiermann.

Das nächste Treffen der teilnehmenden Partner findet in Rumänien statt. Welchen Schwerpunkt die anderen Partnerschulen setzen werden, ist noch nicht bekannt. Zum Abschluss des Projekts soll es wahrscheinlich eine von den Schülern erstellte Projektzeitung geben. Das Projekt dauert zwei Jahre und endet im Juli 2015.

(NGZ)
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