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Dormagen: Was NGZ-Leser im Straßenverkehr stört

Dormagen : Was NGZ-Leser im Straßenverkehr stört

Die NGZ hatte ihre Leser aufgefordert, sich zu melden und Stellen im Stadtgebiet zu nennen, an denen die Verkehrsführung unübersichtlich oder sogar gefährlich ist.

Klaudia Hahn aus Dormagen äußert sich per E-Mail zu der für sie nicht verständlichen Situation an der Kreuzung Kölner-/Europastraße (B 9). Sie fragt. "Wie verhält man sich richtig, wenn man aus der Kölner Straße kommt und auf die Europastraße abbiegen will?" Dort gebe es eine Ampel und ein Stop-Schild. Einige Autofahrer ignorierten, nachdem die Ampel aus ist, das Stop-Schild, andere hielten davor nochmals an, was den Gegenverkehr irritiere, da der das Schild nicht sehen könne.

Karin Hermes aus Hackenbroich schimpft auf die für sie "idiotische Lösung" auf der Dormagener Straße Richtung K 18. "Es gibt dort mittlerweile für Rechts- und Linksabbieger nur eine Spur. Daneben ist eine schraffierte Fläche, die ja nicht überfahren werden darf. Doch für Rechtsabbieger mit längeren Autos ist es nahezu unmöglich nach rechts abzubiegen, ohne auf diese Fläche zu kommen", berichtet sie aus Erfahrung. Stehe dort ein Polizist, gebe es sofort ein Protokoll. "Da muss eine vernünftige Rechtsabbieger-Spur hin", sagt die Hackenbroicherin.

Außerdem sei die Fahrbahn auf der K 18 für die Rechtsabbieger in Richtung Roggendorf so schmal, dass man auf die Fahrbahn derjenigen komme, die von der K 18 links in die Dormagener Straße einbiegen wollen. Das Problem ist auch dem CDU-Verkehrsexperten Hermann Harig bekannt, der sich für eine Änderung einsetzt.

Für eine durchgehende grüne Welle, und zwar von Rheinfeld bis zur Auffahrt auf die A 57 plädiert Gottfried Ackermann. Dazu müsse seiner Meinung nach bei der Ampelanlage an der B 9 in Rheinfeld die Grünphase ein wenig früher beginnen – und schon würde es laufen.

(NGZ)